Der Rohbau für die neue Thier-Galerie soll im Oktober stehen.
Die Bauarbeiten liegen nach Angaben des Projektentwicklers ECE im Zeitplan. Das 300-Millionen-Euro teure Shoppingcenter soll im Herbst 2011 eröffnet werden.
Zwischen Hoher Wall und Westenhellweg entsteht eine Verkaufsfläche von 33.000 Quadratmetern, mit 150 Geschäften, Cafes, Restaurants und 730 Autostellplätzen. Aktuell wird in 16 Meter Höhe die Betondecke für die vierte Etage gegossen. Die Zufahrten zu den Parkdecks erfolgen über die Martin- und die Hövelstraße.
Eine Glaskuppel in der Mitte des Gebäudes soll die einzelnen Etagen mit viel Tageslicht versorgen. Beim Richtfest Anfang Oktober will der Hamburger Investor ECE Einzelheiten über die Vermietung bekanntgeben. Mehr als die Hälfte der Verkaufsfläche sei vermietet, so ein ECE Sprecher.
Bei einem schweren Verkehrsunfall ist heute Nachmittag ein LKW-Fahrer auf der B 236 schwer verletzt worden.
Der 39-jährige Fahrer aus Hamm war gegen 13:00 Uhr mit seinem Sattelzug in Richtung Lünen unterwegs. In der Ausfahrt Hörde/ Schüren kam der LKW von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Schutzplanke und kippte um.
Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Unfall verlor der LKW seine Ladung von über 20 Tonnen Schotter und Splitt. Die Ladung verteilte sich in der Ausfahrt.
Die Ursache des Unfalls ist noch nicht geklärt. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauern noch an. Die Anschlussstelle Hörde/ Schüren ist bis voraussichtlich 19:00 Uhr gesperrt. Es muss mit Verkehrsbehinderungen in Hörde und der Innenstadt gerechnet werden.
Der Arbeitsmarkt in Dortmund hat sich im Juli im Vergleich zum Vormonat kaum verändert.
Das berichtet die Agentur für Arbeit. Demnach liegt die Arbeitslosenquote in der Stadt unverändert bei 13,1 Prozent. In Dortmund sind aktuell rund 37.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Juni waren es nur knapp 200 weniger.
Junge Menschen sind von der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt am stärksten betroffen: Wegen zahlreicher Schulabgänger und auslaufender Ausbildungsverträge ist die Jugendarbeitslosigkeit im Juli deutlich gestiegen - um satte 34,5 Prozent.
Das sind aber immer noch deutlich weniger als vor einem Jahr. Auch insgesamt liegen die Arbeitslosenzahlen unter dem Niveau von 2009. Da waren es im Juli noch gut 1.100 Arbeitslose mehr; der Rückgang beträgt damit rund 2,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag vor einem Jahr noch bei 13,5 Prozent.
Bei der Zusammenarbeit mit dem Veranstalter der Loveparade vor zwei Jahren in Dortmund gab es nach Angaben der Stadt keine Probleme.
Allerdings hätten die Ordnungsbehörden ihre Bedingungen damals komplett durchgesetzt, sagte Feuerwehrchef Dirk Aschenbrenner im Gespräch mit Radio 91.2. Außerdem sei das offene Gelände in Dortmund nicht mit dem alten Güterbahnhof in Duisburg vergleichbar.
Die Loveparade hatte vor zwei Jahren auf der B1 stattgefunden. Nach der Massenpanik in Duisburg steht nun der Veranstalter Lopavent in der Kritik. Dieser hat sich nach Angaben des NRW-Innenministeriums in Duisburg nicht an Absprachen gehalten mit der Polizei gehalten.
Die Landesregierung will Anwohnern und Beschäftigten im Umfeld des PCB-Entsorgers Envio auch eine psychologische Betreuung anbieten.
Das haben NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider und Umweltminister Johannes Remmel nach einem Besuch auf dem Firmengelände gestern angekündigt. Es können sich auch Angehörige von Envio-Beschäftigten untersuchen lassen.
Darüber hinaus gebe es ein umfangreiches Nachsorgeprogramm mit weiteren Untersuchungen für PCB-belastete Arbeitnehmer und Anwohner, sagte Umweltminister Remmel:
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Eine Spezialfirma hat gestern mit der Reinigung der PCB-verseuchten Flächen auf dem Gelände der Firma Envio begonnen.
Die Bezirksregierung Arnsberg hatte die erneute Reiniung der versiegelten Flächen und der Schotter- und Grünflächen angeordnet. Nach der ersten Reinigung waren die PCB-Werte in den Staubproben immer noch erhöht.
Nach den gescheiterten Planungen für den B1-Tunnel fordert IHK-Präsident Udo Dolezych einen zügigen Neuanfang.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig als letzte Instanz hatte den Tunnel wegen Planungsfehlern endgültig abgelehnt. IHK-Präsident Dolezych erwartet dadurch eine Verzögerung des Baus von weit mehr als drei Jahren.
Bund, Land und Stadt müssten für den Tunnel zwischen Märkischer Straße und B 236 zügig neue Planungen machen und die notwendigen Finanzmittel sicherstellen, so Dolezych.
Borussia Dortmund hat gestern Abend das Testspiel bei Dynamo Dresden mit 2:1 gewonnen.
Vor rund 23.000 Zuschauern brachte Neuzugang Shinji Kagawa die Borussen nach 27 Minuten in Führung. Zwar konnte Dresden in der zweiten Halbzeit den Ausgleich erzielen, doch Lucas Barrios erzielte eine Viertelstunde vor Abpfiff den Siegtreffer für den BVB.
Vor Saisonbeginn stehen noch zwei weitere Testspiele an: Am 4. August empfängt die Mannschaft von Jürgen Klopp Manchester City, am 7. August geht es nach Bielefeld.
Die Landesregierung hat im Fall des PCB-Skandals einen "Runden Tisch" eingerichtet, um die Bevölkerung besser zu informieren.
Der ehemalige Dortmunder DGB-Chef Eberhard Weber wurde mit der Moderation des "Runden Tisches" beauftragt.
Es gehe darum, das Handeln der Behörden für die betroffenen Arbeitnehmer und Anwohner durchsichtiger zu machen, so Weber.
Viele Arbeitnehmer von Envio und den umliegenden Firmen fühlten sich mit ihren Fragen nicht ernst genommen, sagte Weber:
Im Ringen um Mieterleichterungen für die Karstadt-Warenhäuser haben die Vermieter erstmals Zustimmung signalisiert.
Eine Kreditgebergruppe hat gestern in Londen den strittigen Vertragsentwurf gebilligt. Damit ist eine Einigung in greifbare Nähe gerückt.
Investor Nicolas Berggruen hatte nach der Übernahme der Karstadt-Warenhäuser ein deutliches Entgegenkommen des Vermieterkonsortiums verlangt. Die Verständigung über reduzierte Mieten sei ein wichtiger letzter Schritt, sagte Karstadt-Insolvenzverwalter, Klaus Hubert Görg.
Eine endgültige Entscheidung trifft das Insolvenzgericht am 10. August. In Dortmund sind rund 450 Karstadt-Mitarbeiter betroffen.
Beim Umzug in den U-Turm wird das Ostwall Museum eine Sprinkleranlage für den Brandschutz bekommen.
Dies ist bei Hochhäusern, zu denen auch der U-Turm zählt, zwingend vorgeschrieben. Kritiker befürchten nun, dass andere Museen keine wertvollen Kunstwerke in das Museum verleihen werden, weil sie bei einem Fehlarlarm durch Nässe gefährdet werden könnten.
Der Leiter des Ostwallmuseums, Kurt Wettengl, ist dagegen zuversichtlich. Für die erste Sonderausstellung im Oktober hat das berühmte Pariser Museum "Centre Pompidou" bereits viele Kunstwerke bereit gestellt.
Auch wenn diese Art des Brandschutzes für Museen neu ist, so hat Wettengl keine Bedenken, da auch die Sprinklertechnik den besonderen Verhältnissen angepasst sei.
Das bestätigt auch die Feuerwehr. Bei dieser Anlage seien Fehlalarme ausgeschlossen. Ein anderer Brandschutz kommt nicht in Frage, da der U-Turm brandschutztechnisch ein Hochhaus ist.
Mangelnde Kontrollen durch die Bezirksregierung haben nach Ansicht von NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider den PCB-Skandal bei Envio erst möglich gemacht.
Dabei habe sich gerächt, dass bei der Bezirksregierung im Bereich Umwelt- und Arbeitsschutz in der Vergangenheit massiv Stellen abgebaut worden sind, sagte Schneider im Gespräch mit Radio 91.2.
Diese personellen Probleme müssten beseitigt werden, damit man häufiger unangemeldete Kontrollen bei Betrieben wie Envio durchführen könne.
Die fehlende Kontrolle habe es Envio ermöglicht, die eigenen finanziellen Interessen über die Gesundheit der Mitarbeiter zu stellen, so Schneider:
Ein Sex-Shop-Betreiber aus der Nordstadt muss rund 33.000 Euro an die Stadt überweisen.
Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen heute entschieden. Der Unternehmer hatte in seinem Geschäft jahrlang 18 Videokabinen betrieben, obwohl er dafür keine Erlaubnis hatte.
Der Streit zieht sich schon seit Sommer 1992 hin. Damals wurde die Stadt erstmals auf die verbotenen Videokabinen im Geschäft des Dortmunders aufmerksam und schickte ihm einen bösen Brief. In der Folgezeit beteuerte der Mann dann ständig, dass er die Kabinen wieder abbauen werde.
Tatsächlich passierte aber bis 2006 nichts. Die Behörde schickte dem Sex-Shop-Betreiber deshalb immer wieder neue Bußgeld-Bescheide – insgesamt über mehr als 33.000 Euro. Das Verwaltungsgericht erklärte dieses Vorgehen jetzt für rechtlich einwandfrei.