Ab August bezahlen BVB-Fans im Stadion ihr Essen und Trinken mit dem sogenannten Stadiondeckel, einem bargeldlosen Bezahlsystem.
Diese Karte kann von mobilen Verkäufern im Stadion gekauft und aufgeladen werden oder an gekennzeichneten Kassen und im Internet. Gästefans können auch weiterhin mit Bargeld bezahlen.
Bei Verlust kann die Karte gesperrt und eine neue bestellt werden.
Beim Spiel gegen Manchester City in der kommenden Woche und bei den ersten drei Bundesliga-Heimspielen können alle Fans parallel mit Bargeld Essen und Trinken kaufen, sagte der Geschäftsführer der Aktiengesellschaft von Borussia Dortmund, Thomas Treß:
Auf dem PCB verseuchten Envio Gelände ist ein Teil der versiegelten Fläche und der Schotter- und Grünflächen bereits gereinigt.
Das hat die Stadt mitgeteilt. Allerdings könnten die Arbeit nicht wie ursprünglich angeordnet heute Abend beendet werden, sagte Stadtsprecher Udo Bullerdieck.
Nach einer ersten Reinigung vor zwei Wochen waren die PCB Werte in den Staubproben immer noch oberhalb des Grenzwertes von 50 Milligramm pro Kilogramm Staub. Die Nassreinigung der befestigten Flächen auf dem Enviogelände dauere länger als erwartet, so Bullerdieck.
Stadt und Bezirksregierung überwachen die Reinigungsarbeiten, die auch morgen fortgesetzt werden sollen. Anschließend werden die Flächen untersucht. Das mit PCB hochgradig verseuchte Staub - und Erdmaterial soll in einer Sondermüllverbrennungsanlage entsorgt werden.
Im Dortmunder Zoo lebt eine neue seltene Katzenart, der Nebelparder.
Die Dr. Gustav-Baukeloh-Stiftung hat das Gehege und den Kauf der beiden Nebelparder finanziert. Nebelparder gehören zu den seltensten Katzenarten, sie leben im süostasiatischen Dschungel.
Sie sind Baumbewohner und können sogar kopfvoran einen Baumstamm hinunter klettern. Die Eckzähne der Nebelparder verleihen der Katze ein urtümliches Aussehen, sie sind bis zu vier Zentimeter lang und erinnern an die Zähne der ausgestorbenen Säbelzahntiger.
Die in den vergangenen Jahren veröffentlichten Zahlen der Love-Parade-Teilnehmer im Ruhrgebiet sind nach Angaben der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung falsch.
So sollen in Essen vor drei Jahren 1,2 Millionen Menschen auf der Techno-Veranstaltung gewesen sein, in Dortmund vor zwei Jahren sogar 1,6 Millionen. Die Zahlen seien maßlos übertrieben.
Das zeige ein streng vertrauliches Dokument des Love-Parade-Veranstalters Lopavent, so die WAZ. Demnach heißt es in dem Papier, die Besucherzahl werde für die Öffentlichkeit verdreifacht. Lopavent soll in Duisburg die Verantwortlichen der Stadt dazu angehalten haben, die tatsächlichen Zahlen geheim zu halten.
Versichert habe man aber nur die geringste angenommene Besucherzahl, heißt es in der Zeitung. Auch nach der Love-Parade in Dortmund hatten Kritiker erhebliche Zweifel an den veröffentlichten Besucherzahlen.
Das Bistro "Ruby" im Dortmunder U ist wegen diverser Baumängel vorerst wieder geschlossen.
Derzeit laufen die Nachbesserungsarbeiten von Seiten der Stadt. Die Betreiber hoffen, den Gastronomiebetrieb am 24. September wieder aufnehmen zu können - dann auch in vollem Umfang.
Nach der Eröffnung am 10. Juli hatte das Ruby nur freitags und samstags auf. Unter der Woche sollten die Nachbesserungsarbeiten stattfinden, so Geschäftsführer Till Christian Hoppe. Weil das nicht ausreichte und man Beschwerden von Gästen umgehen wollte, habe man komplett dicht gemacht.
Laut Hoppe müssen diverse Mängel behoben werden: Schließanlage und Heizung funktionierten nicht, es gebe keine Zu- und Abluft, keine Gitter auf den Lüftungsanlagen, ein Aufzug habe noch keinen TÜV, es fehlten Fußleisten, Rollos, ein Windfang und ein Raumteiler.
Die Berliner Philharmoniker werden ihr Konzert zum Saisonauftakt 2010/ 2011 deutschlandweit übertragen.
In Dortmund wird das Konzert unter Chefdirigent Sir Simon Rattle am 27. August live ins CineStar übertragen. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 4 und Gustav Mahlers Symphonie Nr. 1.
Simon Rattle wird vorab eine Einführung in beide Werke geben. Beginn ist deshalb schon um 18:45 Uhr, die Karten kosten 19 Euro.
Im Fredenbaumparkteich sind seit den Regenfällen der vergangenen Tage keine weiteren toten Enten mehr gefunden worden.
Das hat Stadtsprecher Michael Meinders auf Nachfrage von Radio 91.2 mitgeteilt. Damit bleibt es bei 71 verendeten Tieren.
Im Gewässer hatte sich wegen des warmen Wetters ein giftiges Bakterium vermehrt. Brotreste, die Besucher zum Füttern der Enten in den Teich geworfen hatten, hatten das Überleben des Bakteriums begünstigt. Es ist jedoch für Menschen ungefährlich.
Vollständige Entwarnung will die Stadt noch nicht geben. Sollten die Temperaturen wieder steigen, könnten dem Erreger weitere Enten zum Opfer fallen.
Ein Rentner aus Dortmund streitet nach dem Kauf eines früheren Krankenhauses im Schwarzwald mit einem Berliner Auktionshaus.
Der 71-Jährige hatte das leerstehende Gebäude in St. Blasien für knapp 200.000 Euro erworben. Nun will er den Kauf rückgängig machen. Das lehnt das Berliner Auktionshaus ab.
Der 71jährige Rentner sagt, er sei der Meinung gewesen die ehemalige "Schwarzwaldklinik" zu kaufen, also den Drehort für die gleichnamige Fernsehserie. Das Auktionshaus wiederum beteuert, im Kaufvertrag stehe eindeutig, dass das Gebäude mit der Schwarzwaldklinik nichts zu tun habe. Zuvor hatte der Katalog des Auktionshauses allerdings das Gegenteil behauptet.
Nun befassen sich mehrere Anwälte mit dem Fall. Das Gebäude der echten Schwarzwaldklinik steht 70 Kilometer von St. Blasien entfernt und wird auch zum Kauf angeboten.
Rund eineinhalb Jahre nach dem Start des Konjunkturpakets II sind in Dortmund bislang 47 der rund 190 betroffenen Bauprojekte fertig gestellt.
Der überwiegende Teil waren Baumaßnahmen an öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Schwimmbäder. Zehn Straßen wurden mit Hilfe der Gelder saniert. Nach Angaben der Stadt gibt es bei den noch laufenden Projekten keine Verzögerungen.
Insgesamt sieht das Konjukturpaket II rund 80 Millionen Euro für Bauprojekte vor. Davon hat die Stadt bis jetzt Aufträge im Wert von fast 60 Millionen Euro an Architektenbüros und Handwerksbetriebe erteilt. Der überwiegende Teil der Aufträge bleibt in der Region: Drei Viertel davon gingen an Unternehmen aus Dortmund und Lünen.
Auch nach Fertigstellung aller Projekte bleibt der Stadt eine Restfördersumme von 3,5 Millionen Euro. Von dem Geld sollen jetzt an weiteren zehn Schulen die Dächer und Fassaden saniert werden.
Das Richtfest für die neue Thier-Galerie in der City soll Anfang Oktober gefeiert werden.
Der Rohbau liege trotz des langen Winters und der Sommerhitze der vergangenen Wochen voll im Zeitplan, sagte ECE-Projektleiter Jan Steinhauer. Das 300 Millionen Euro teure Shoppingcenter soll im Herbst 2011 eröffnet werden.
Zwischen dem Hohen Wall und Westenhellweg entsteht eine Verkaufsfläche von 33.000 Quadratmetern, mit 150 Geschäften, Cafes, Restaurants und ein Parkdeck mit 730 Autostellplätzen.
Mietinteressenten für die Geschäfte und die Cafes gebe es viele, so Steinhauer:
Ein schwerer LKW-Unfall hat gestern Nachmittag im Bereich Hörde zu Verkehrsbehinderungen geführt.
Ein 39-jähriger Fahrer aus Hamm war gegen 13:00 Uhr mit seinem Sattelzug auf der B 236 in der Ausfahrt Hörde/Schüren von der Straße abgekommen und prallte gegen die Schutzplanke. Dabei kippte der Lastwagen um.
Der Fahrer war mehrfach in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Bei dem Unfall verlor der LKW seine Ladung von über 20 Tonnen Schotter und Splitt.
Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis in die Abendstunden
Bei einem Überfall haben vier unbekannte Täter gestern einen 36- jährigen Mann in der Nordstadt mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt.
Das hat die Polizei jetzt bekannt gegeben. Demnach schlugen und traten die Männer gegen 2:15 Uhr an der Kreuzung Grüne Straße/ Kurfürstenstraße auf ihr Opfer ein. Mindestens einer der Täter stach außerdem mit einem Messer zu. Dadurch wurde der 36-Jährige an Oberkörper und Hals schwer verletzt.
Anschließend flüchteten die Täter in den U-Bahn-Bereich am Nordausgang des Hauptbahnhofes. Auf den Videobändern der Überwachungskameras erkannten Augenzeugen zwei Mittäter des Überfalls. Die Männer konnten noch nicht gefasst werden.