Zwickauer Zelle : Mehr Morde in Dortmund geplant?
am 27. Januar 2012 um 14:14 Uhr
Die Zwickauer Neonazi-Zelle soll noch weitere Anschlagsopfer in Dortmund ausgekundschaftet haben. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe wurde Kartenmaterial aus Dortmund mit Ausspähnotizen gefunden.

Fahnungsbilder aus dem Jahr 1998 von Uwe Böhnhardt (l.) und Uwe Mundlos: Zusammen mit Beate Zschäpe bildeten die beiden eine rechtsradikale Terrorzelle, die für eine Serie von zehn Morden verantwortlich gemacht wird.
Neben einem türkischen Ladenbesitzer sollen die Neonazis auch einen türkischen Imbiss in der Nordstadt ausgespäht haben, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Demnach haben die beiden Geschäfte auf einer Adressliste der Terrorzelle von 2005 gestanden. Ein Ladenbesitzer war ihnen offenbar zu alt.
Über den Betreiber eines Imbiss´ hätten sie notiert: "Gutes Objekt, guter Weg von dort weg !!!", schreibt die Süddeutsche Zeitung.
Der 2006 ermordete Dortmunder Mehmet Kubasik habe mit seinem Kiosk zwar nicht auf der Liste gestanden, wohl aber zwei andere Ziele in 300 bzw. 500 Metern Entfernung. Die beiden Rechtsextremen sollen insgesamt zehn Menschen erschossen haben.
Demnach haben die beiden Geschäfte auf einer Adressliste der Terrorzelle von 2005 gestanden. Ein Ladenbesitzer war ihnen offenbar zu alt.
Über den Betreiber eines Imbiss´ hätten sie notiert: "Gutes Objekt, guter Weg von dort weg !!!", schreibt die Süddeutsche Zeitung.
Der 2006 ermordete Dortmunder Mehmet Kubasik habe mit seinem Kiosk zwar nicht auf der Liste gestanden, wohl aber zwei andere Ziele in 300 bzw. 500 Metern Entfernung. Die beiden Rechtsextremen sollen insgesamt zehn Menschen erschossen haben.







