Freitag, 24. März 2017
20. März 2017 um 21:10 Uhr

Sport : Nagelsmann erhält «Trainerpreis des deutschen Fußballs 2016»

Neu-Isenburg (dpa) Julian Nagelsmann ist der Senkrechtstarter unter den Bundesliga-Chefcoaches. Der DFB ehrte ihn mit dem «Trainerpreis des deutschen Fußballs 2016». Mit dem Preis für das «Lebenswerk» wurde der frühere Potsdamer Frauentrainer Bernd Schröder ausgezeichnet.
Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann ist vom DFB ausgezeichnet worden. Foto: Thomas Frey

Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann ist vom DFB ausgezeichnet worden. Foto: Thomas Frey

Julian Nagelsmann ist mit dem «Trainerpreis des deutschen Fußballs 2016» ausgezeichnet worden. Der Chefcoach des Bundesligisten 1899 Hoffenheim ist der achte Trainer, der diese Auszeichnung vom Deutschen Fußball-Bund bei einem Festakt in Neu-Isenburg erhalten hat.

Nagelsmann ist seit Februar 2016 Trainer der Hoffenheimer. Zu dem Zeitpunkt war er 28 Jahre alt und damit der jüngste hauptamtliche Cheftrainer der Bundesligageschichte. Bisherige Preisträger waren Horst Hrubesch, Thomas Tuchel, Hermann Gerland, Christian Streich, Norbert Elgert, Maren Meinert und Markus Kauczinski. Die Auszeichnung würdigt insbesondere herausragende Leistungen eines Trainers in der Nachwuchsarbeit.

Mit dem Preis für das Lebenswerk zeichnete der DFB als ersten Frauenfußball-Trainer Bernd Schröder aus, der mit Turbine Potsdam in mehr als vier Jahrzehnten große Erfolge feierte. 2016 hatte Ottmar Hitzfeld den Ehrenpreis verliehen bekommen.

«Diese Auszeichnung kommt für mich sehr überraschend und ist eine große Ehre für mich», sagte Nagelsmann. Es gebe so viele Kollegen, die seit Jahren auf höchstem Niveau einen grandiosen Job machten und die eine solche Wertschätzung ebenso verdient hätten. «Dass mir als Rookie nun eine solche Ehre zuteil wird, macht mich fast sprachlos, und das bin ich selten.»

In einer Videobotschaft beglückwünschte Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp seinen jungen Trainer zur Auszeichnung und wünschte sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit auf unbestimmte Zeit. «Ich würde gern, wenn er lebenslang in Hoffenheim bleiben würde», sagte Hopp. Zugleich relativierte er diesen Wunsch: «Ich kann mit aber auch vorstellen, dass er eines Tages ein großer Trainer eines großen Vereins wird.»

Der 74-Jährige Schröder hatte mit dem Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam Geschichte im Frauenfußball geschrieben. Sechsmal wurde er mit dem Club deutscher Meister. Höhepunkt seines rund 45 Jahre langen Schaffens bei Turbine war 2010 der Triumph in der Champions League sowie die Gewinne des UEFA-Cups 2005 und 2010. «Ich habe 23 Auszeichnungen für mein ehrenamtliche Tätigkeit bekommen, doch der Trainerpreis ist eine ganz besonderer», sagte Schröder.


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