Bei Autounfällen: Rettungskarte rettet Leben

Es ist zwar nur ein Blatt Papier in DIN-A4, aber: Es rettet Leben! Die sogenannte Rettungskarte. Hier erfahrt ihr, worum es geht und ihr könnte sie für euer Auto downloaden.

© ADAC/Ralph Wagner

Die Rettungskarte ist vom Automobilclub ADAC und vom Verband der Automobilindustrie. Auf ihr steht, welches Teil im Auto wo zu finden ist. Das hilft im Ernstfall den Rettungskräften. Denn: Autos werden zwar immer sicherer und haben zum Beispiel viele Airbags, Assistenz-Systeme, wie Sensoren, Rückfahrkameras und anderen technischen Innovationen, aber da ist auch schon das Problem: Nach einem Unfall können - versteckt - verbaute Airbags oder Hochvolt-Stromleitungen Rettungskräfte oder das Unfallopfer auch gefährden, sagt der ADAC.

Ein Beispiel: Man hat einen Unfall und kommt aus dem Auto nicht mehr raus. Einsatzkräfte können sich dann die Rettungskarte an der Windschutzscheibe anschauen. Diese Karte zeigt den Rettern in Not, wo bestimmte Teile, die man nicht sofort sieht - oder wo man es nicht sofort weiß - verbaut sind. Feuerwehr und Co. können somit effektiv und gefahrenlos ihre Rettungsschere oder Spreizer ansetzen und das Unfallopfer befreien.

Jeder kennt die Bildung einer Rettungsgasse, die bildet man ja schließlich nicht aus Spaß, sondern weil bei einem schweren Unfall wirklich jede Sekunde zählt. Deswegen ist eine Rettungskarte sinnvoll.

Sie gibt es hier zum Downloaden. Am besten sollte jeder genau prüfen, ob es wirklich das richtige Auto auf der Rettungskarte ist. Falls ja kommt noch der Tipp vom ADAC: In Farbe ausdrucken und auf der Fahrerseite hinter der Sonnenblende befestigen. Das sei der offizielle Ort für die Rettungskarte, so der Automobilclub.

Autor: Sascha Fassbender

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