Bekämpfung der Raserszene - Polizei Dortmund kontrollierte 165 Fahrzeug

Erneut haben mehrere Dutzend Einsatzkräfte in der Nacht von Freitag (15. Februar 2019) auf Samstag (16. Februar 2019) 165 Fahrzeuge im Stadtgebiet Dortmund kontrolliert.

Im Fokus der Verkehrskontrollen lag die Ahndung von Geschwindigkeits- überschreitungen, illegale Kraftfahrzeug- und Beschleunigungsrennen, sowie die Kontrolle von illegal technischen Manipulationen der Fahrzeugtechnik. In dieser Nacht stellten die Einsatzkräfte ein starkes Verkehrsaufkommen der "Szene" fest.

Insgesamt wurden an 26 Fahrzeugen technische Mängel festgestellt. Neun Fahrzeuge mussten zur Erstellung eines Gutachtens dem Gutachter vorgeführt werden. Acht Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt mit ihren Fahrzeugen untersagt. Drei Fahrzeuge wurden durch den Gutachter vor Ort stillgelegt.

Ein Fahrzeug wurde angehalten, das als Mietwagen (besetzt mit Fahrgästen) eingesetzt wurde, aber im normalen Verkehr als Schulbus genutzt wird. Eine Genehmigung als Mietwagen konnte der Fahrer nicht vorweisen, weshalb die Fahrgäste die weitere Strecke zu Fuß zurücklegen mussten.

Einem bulgarischen PKW-Fahrer wurde sein Fahrzeug durch den Sachverständigen stillgelegt. Der Fahrer schraubte daraufhin seine Kennzeichen vom Fahrzeug ab und ging zu Fuß davon.

Ein 18jähriger Golf-Fahrer aus Dortmund wurde mit einer Geschwindigkeit von 102 km/h bei erlaubten 60 km/h auf der B 54 gemessen. Dieser Fahrer befand sich in einer bereits verlängerten Probezeit, diese wäre in acht Wochen abgelaufen.

Die eingesetzte Radarmessstelle erfasste einen 35-Jährigen aus Olpe der mit seinem Audi bei erlaubten 50 km/h auf der Märkischen Straße mit 108 km/h gemessen wurde. Ein 40-Jähriger aus Unna fuhr mit seinem Citroen wurde von der selben Messstelle mit 77 k/h in diese Geschwindigkeitsmessstelle.

Bei Geschwindigkeitsmessungen mittels Lasermessgerät, musste sich ein 25-Jähriger aus Dortmund mit seinem Mercedes bei erlaubten 50 km/h mit gemessenen 70 km/h verantworten. Ein 35-Jähriger aus Unna wurde bei erlaubten 30 km/h auf dem Ostwall in seinem BMW mit 51 km/ gemessen.

Ein eingesetztes ProVida-Fahrzeug (Zivilfahrzeug mit spezieller Mess,- und Videotechnik) hielt einen 29-Jährigen aus Dortmund in seinem BMW auf der OWI IIIa an. Die Besatzung des zivilen Spezialfahrzeugs hatte den Dortmunder bei erlaubten 50 km/h mit 154 km/h gemessen und gefilmt. Auch ein 23-Jähriger aus Herdecke wurde von einem ProVida Fahrzeug gefilmt, als er auf der B54 statt mit erlaubten 100 km/h mit 176 km/ fuhr.

Diese Fahrzeugführern dürfen sich jetzt auf entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen einstellen, die mitunter empfindliche Bußgelder, Fahrverbote und sogar Punkte mit sich bringen.

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