Dumm gelaufen: Auffällige Fahrweise lenkt Aufmerksamkeit der Polizei auf mutmaßlichen Dieb

Das ist für einen 21-Jährigen in der Nacht zu Freitag (22. Februar) ziemlich dumm gelaufen. Denn als er sich offenbar alkoholisiert auf ein Fahrrad setzte und in auffälliger, schlangenlinienartiger Weise über die Straße Kobbendelle fuhr, lenkte er die Aufmerksamkeit von Beamten der Polizei Dortmund auf sich. Diese entschlossen sich zu einer Kontrolle. Und fanden bei dem jungen Mann Gegenstände, die sie nicht unbedingt seinem Besitz zuordnen konnten.

Aber fangen wir von vorne an. Es war gegen 1.15 Uhr, als die Beamten den jungen Radfahrer auf dem Gehweg der Kobbendelle erblickten. Seine Schlenker nach links und rechts kamen ihnen doch recht ungewöhnlich vor und so hielten sie den Mann an. Nachdem er sich - augenscheinlich mit viel Mühe und einem Sturz nahe - von seinem Rad heruntergequält hatte, kontrollierten und durchsuchten sie ihn. Und bewiesen damit einen guten Riecher. Denn bei sich trug der 21-Jährige mehrere Debitkarten und Ausweisdokumente einer 32-jährigen Frau aus Neuss, die ihr nach ersten Ermittlungen am Donnerstag (21. Februar) gestohlen worden waren.

Die Herkunft dieser Dokumente konnte der Mann den Beamten anschließend ebenso wenig erklären wie die des Fahrrades, auf dem er gesessen hatte. Seine merkwürdige Fahrweise, die ließ sich aber sehr wohl erklären: Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast zwei Promille.

Nicht auf dem Fahrrad, sondern im Streifenwagen ging es nun für den 21-Jährigen in Richtung der nächstgelegenen Polizeiwache, um seine Identität zu klären. Wirklich kooperativ verhielt er sich dabei nicht und so führte ihn sein Weg anschließend erst einmal ins Polizeigewahrsam.

Von dort wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen zwar entlassen, die Ermittlungen dauern aber an.

Ein Happy End gab es für die bestohlene Frau aus Neuss: Sie bekommt ihre persönlichen Dokumente nun wieder ausgehändigt.

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