Erfolgreicher Schlag gegen die Clan- und Drogenkriminalität - Verdeckte Ermittlungen führen zu mehreren Festnahmen

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Lfd. Nr.: 0282 Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

Nach mehreren Monaten verdeckter Ermittlungsarbeit gegen eine Gruppe von Drogenhändlern hat die Polizei Dortmund am Donnerstag (7. März) umfangreiche Durchsuchungs- und Festnahmemaßnahmen durchgeführt.

In Dortmund, Lünen, Herten, Hagen und den Niederlanden durchsuchten die Beamten mit Unterstützung von Angehörigen der Spezialeinheiten 25 Wohnungen, eine Gaststätte sowie 30 Fahrzeuge. Die Einsatzkräfte nahmen dabei neun Personen im Alter von 20 bis 52 Jahren fest, gegen die Haftbefehle erwirkt worden waren. Ein 39-Jähriger versuchte sich der Festnahme noch durch Flucht zu entziehen. Dies konnten die Einsatzkräfte jedoch unterbinden. Sieben Männer wurden zusätzlich vorübergehend in Gewahrsam genommen und erkennungsdienstlich behandelt. Ein Polizist wurde bei dem Einsatz im Rahmen eines Widerstands leicht verletzt.

Den Tatverdächtigen, die zum Teil libanesischen Clans zugeordnet werden können, wird vorgeworfen, Betäubungsmittel - vor allem Kokain - teils aus den Niederlanden eingeführt und damit in Dortmund Handel getrieben zu haben. Die akribischen Ermittlungen der Kriminalpolizei führten zu den gestern vollstreckten Durchsuchungs- und Haftbefehlen.

In den durchsuchten Objekten wurden unter anderem nicht geringe Mengen von Kokain und Marihuana, eine geringe Menge Haschisch, mehr als 70 Mobiltelefone, mehrere Speichermedien, hochwertige Uhren sowie über 300.000 Euro Bargeld sichergestellt. Zusätzlich stellten die Beamten zwei Fahrzeuge zur Gewinnabschöpfung sicher.

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange lobt die Arbeit der eingesetzten Kräfte: "Das war ein weiterer wichtiger Schlag gegen die Clankriminalität! Die Ergebnisse der umfangreichen Ermittlungen zeigen, wie wichtig es ist, den Druck auf die kriminellen Strukturen permanent aufrecht zu erhalten! Ich danke allen eingesetzten Beamten, die diesen Erfolg mit ihrem engagierten Einsatz erst möglich gemacht haben!"

Presseauskünfte erteilt ausschließlich die Staatsanwaltschaft Dortmund.

Polizei Dortmund Pressestelle Telefon: 0231/132-1020 bis 1029 https://dortmund.polizei.nrw/

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