"Straßenbahn-Schule" - Schuljahr 2018/19

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Lfd. Nr.: 0242 Ein Verkehrsunfall mit einer Straßenbahn und einem Kind ist selten, aber...!

Das Präventionsprogramm "Verhinderung von Verkehrsunfällen mit Kindern an Straßenbahnhaltestellen", wurde auch für das Schuljahr 2018/19 wieder angeboten.

In Kooperation mit der DSW21, hat die Verkehrsunfallprävention der Polizei die "Straßenbahn-Schule" für die neuen Fünftklässler, als weiteren Baustein für den Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule, durchgeführt.

Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Straßenbahnhaltestellen in den Jahren 2013 und 2014 (drei Unfalltote) beschäftigte Polizei und DSW21 gleichermaßen.

Was als ein Projekt im Frühjahr 2015 begann, ist mittlerweile fester Bestandteil im Unterrichtsplan an zur Zeit acht Förderschulen, Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen.

Während des 90-minütigen Programms wird den Schülerinnen und Schülern deutlich gemacht, was für ein besonderes Verkehrsmittel die Straßenbahn im Gegensatz zu allen anderen Fahrzeugen im Straßenverkehr ist. Vielen Kindern ist nicht bewusst, dass eine Bahn über 50 Tonnen wiegt und sich mit diesem Gewicht, natürlich auch mit erlaubten 50 km/h, über die gesamte Hellwegschiene und durch Eving bewegt. Dabei kann die Bahn nicht ausweichen und hat einen sehr langen Anhalteweg. Die Kinder erkennen, dass diese Besonderheiten der Bahn für sie sehr gefährlich und im schlimmsten Fall tödlich sein können, wenn es zu einem Verkehrsunfall kommt und erfahren auch, welche Folgen ein tödlicher Verkehrsunfall für andere Beteiligte hat. Für die Familie, Freunde, Klassenkameraden, unbeteiligte Zeugen und den Straßenbahnfahrer ist so ein Ereignis ein Schock.

Im laufenden Schuljahr wurden in 29 Schulklassen 850 Schüler und Schülerinnen mit der Erkenntnis aus der "Straßenbahn-Schule" entlassen: "Rennen, Schubsen und Schieben ist eine schlechte Idee, um sicher in die Straßenbahn zu kommen!" Auch die Nutzung des Handys im Gleisbereich als Fußgänger kann zu schlimmen Unfällen führen, zum Beispiel durch Musik über Kopfhörer oder Nachrichten posten.

Alle beschulten Kinder wissen nach diesem 90-minütigen Programm: "Ich renn´ nicht bei Rot über die Straße, um die Bahn zu erwischen. Die nächste Bahn kommt ja schon in 10 Minuten!"

Termine für die "Straßenbahn-Schule" und weitere Informationen erhalten interessierte weiterführende Schulen gerne unter folgender eMail: vupo.dortmund@polizei.nrw.de

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund Gunnar Wortmann Telefon: 0231/132-1028 https://dortmund.polizei.nrw/

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