Unfallflucht und Widerstand - Fahrer nüchtert im Gewahrsam aus

Nachdem ein Dortmunder Samstagnacht (23. Februar) eine Unfallflucht auf dem Wallring hingelegt hatte, alarmierten aufmerksame Zeugen die Polizei. Die Fahrt endete für den alkoholisierten Fahrer in einer Gewahrsamszelle.

Gleich mehrere Zeugen hatten gegen 22:50 Uhr beobachtet, wie der 53-jährige Dortmunder mit seinem Pkw Jaguar an den Betonabweisern der Baustelle auf dem Ostwall entlang geschrammt war. Trotzdem setzte der Mann seine Fahrt unbeirrt fort. Er beschleunigte und bremste seinen Jaguar dabei mehrfach auffällig stark ab. Polizeibeamten gelang es, den Fahrer anzusprechen, als dieser sein Auto an einer roten Ampel (Einmündung Brinkhoffstraße) anhalten musste.

Unbeeindruckt von den Polizeibeamten, rollte der Wagen jedoch weiter vor, so als wenn der Dortmunder seine Flucht fortsetzen wollen würde. Letztendlich entschied er sich jedoch anderweitig, so dass den Kollegen eine erneute Ansprache gelang. Allerdings hatte der Mann offenbar keine Lust sich mit der Polizei zu unterhalten: er verweigerte die Herausgabe von Ausweisdokumenten, aus seinem Auto stieg er nur widerwillig aus.

Seinen starken Atemalkoholgeruch konnte er jedoch nicht verbergen. Es folgten eine Blutprobenentnahme, die Sicherstellung seines Jaguars und die Untersagung der Weiterfahrt. Diese hätte er zeitnah sowieso nicht antreten können, da er bis zur Ausnüchterung den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen musste.

Aufgrund seines unkooperativen Verhaltens und der Tatsache, dass er die Polizeibeamten auch körperlich mit Schlägen anging, wird gegen den Mann nun nicht nur wegen der Unfallflucht und des Fahrens unter Alkoholeinwirkung, sondern auch wegen Widerstands gegen die Polizeibeamten ermittelt.

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