Anzeige
Innenraum von einem Bus
© Freepik
Bus von innen.
Teilen: mail

Bundesweiter ÖPNV-Streik auch in Dortmund

Bus und Bahn bei uns in Dortmund werden Freitag und Samstag wieder stehen bleiben. Auch das BVB-Heimspiel gegen Bayern ist betroffen.

Veröffentlicht: Dienstag, 24.02.2026 10:14

Anzeige

Auch in Dortmund: Verdi ruft zu ÖPNV-Streik auf

Anzeige

Bus und Bahn bei uns in Dortmund werden Freitag und Samstag wieder stehen bleiben. Ein Verdi-Warnstreik legt den öffentlichen Nahverkehr lahm. Das bestätigt mittlerweile DSW21. Die Gewerkschaft verdi ruft die Beschäftigten von DSW21 dazu auf, die Arbeit niederzulegen - das gilt von Betriebsbeginn am Freitag bis Betriebsende in der Nacht zum Sonntag. Also auch das BVB-Heimspiel gegen die Bayern ist betroffen. Hintergrund sind bundesweite Streiks im ÖPNV. Dazu gehören auch die Nachtexpress-Linien, wie die Buslinien der DSW in den Nachbarstädten Castrop Rauxel und Schwerte. Nur die Airport-Linien fahren regulär. Auch der Betrieb von S-Bahnen und Regionalzügen der Deutschen Bahn ist nicht betroffen.

Anzeige

Viel Verkehr in Dortmund durch ÖPNV-Streik

Anzeige

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfte es durch den neuerlichen Warnstreik vor allem am Freitag stressig werden - denn sie müssen in der Regel trotzdem pünktlich am Arbeitsplatz sein. Und für Eltern ebenso: Auch Schülerinnen und Schüler können wegen eines Warnstreiks in der Regel nicht einfach zu Hause bleiben. Schon Anfang des Monats sind an einem Streiktag sämtliche Stadtbahn- und Buslinien von DSW21 nicht gefahren. Das hatte auch Auswirkungen auf den restlichen Verkehr, weil viele Menschen auf das Auto umgestiegen sind. Nach Einschätzung des ADAC war bundesweit ein leichter Anstieg bei Länge und Dauer der Staus zu erkennen.

Anzeige

Verhandlungen vor allem über Arbeitsbedingungen

Anzeige

In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. Die stellvertretende Verdi-Chefin Behle ist aber enttäuscht:

"Die Verhandlungen kommen insgesamt kaum voran, obwohl es in einzelnen Bereichen schon vier Runden gab."
Anzeige
Bundesweiter ÖPNV-Streik auch in Dortmund
© ver.di
Anzeige
Anzeige
Anzeige