
CSD: Dortmund kämpft für Pride
Am Samstag wird es voll und bunt in der Dortmunder Innenstadt. Dann findet ab mittags der 28. Christopher Street Day statt.
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Demonstration und Straßenfest beim CSD in Dortmund
Bunte Flagge, Bunte Kostüme, viele Schilder und vor allem ganz viel Liebe. So sieht Dortmund morgen wieder aus. Am Samstag, 05. September, findet in Dortmund der 28. Christopher Street Day statt. Geplant sind eine Parade mit mehreren Festwagen sowie ein großes Straßenfest. Die Demonstration, bei der nach Angaben des Vereins SLADO (Zusammenschluss queerer Gruppen in Dortmund) 3000 Menschen mitlaufen werden, startet um 13 Uhr an der Nordseite des Dortmunder Hauptbahnhofs. Ab 14 Uhr läuft das Straßenfest am Friedensplatz und abends ab 22 Uhr eine Aftershowparty im Domicil.
CSD in Dortmund: Fight for Pride – kein Schritt zurück
Der CSD wird dieses Jahr unter dem Motto "Fight for Pride – kein Schritt zurück" gefeiert, um die politischen Botschaften in die Öffentlichkeit zu tragen. Es sei viel zu tun, man könne die Hände nicht in den Schoß legen, sagt Paul Klammer, Geschäftsführer vom Verein SLADO, der den CSD organisiert. Die Queer-Feindlichkeit nehme zu, Aufklärung, Prävention und eine Änderung des Grundgesetztes seien wichtig, damit queere Menschen während aller politischer Konstellationen in unserem Land gut geschützt seien.
Beim Christopher Street Day in Dortmund seien alle Menschen willkommen mitzufeiern, auch wenn sie nicht queer sind. Der CSD sei eine gute Chance, ins Gespräch zu kommen, Menschen im persönlichen Kontakt kennenzulernen und Vorurteile abzubauen, so Klammer.
Polizei Dortmund sorgt für Sicherheit beim CSD
Die Polizei Dortmund rechnet mit mehreren tausend Teilnehmenden und ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch wenn der CSD bei uns meist friedlich abläuft, seien die Einsatzkräfte besonders sensibilisiert. Grund für das überarbeitete Sicherheitskonzept ist der islamistisch motivierte Anschlag im Juli in Berlin gewesen. Der CSD Dortmund hatten sich direkt danach solidarisch gezeigt.
Aufgrund des Events müsst ihr besonders am Samstagmittag in der Innenstadt mit Staus rechnen. Die Polizei empfiehlt, auf Bus und Bahn umzusteigen.

