
Cybermobbing: Dortmunder Verein setzt auf Prävention
Pünktlich zum neuen Schuljahr startet in Dortmund auch wieder der Kampf gegen digitale Gewalt. DOKOM21 und der Verein Cybermobbing-Hilfe bieten wieder kostenfreie Workshops für weiterführende Schulen und Jugendeinrichtungen an.
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Für knapp 6000 (5935) I-Dötzchen ist es heute (03.09.) der erste Schultag in Dortmund. Fast genauso aufregend ist es für gut 5000 Fünftklässler, die seit gestern (02.09.) eine neue Schule besuchen. Gerade auf den weiterführenden Schulen gibt es aber auch immer wieder Probleme mit Cybermobbing. Dagegen bietet der Verein "Cybermobbing-Hilfe" mit Unterstützung der DOKOM kostenlose Workshops an. Geleitet werden die Kurse von Lukas Pohland. Er hat den Verein gegründet und war früher selbst von Cybermobbing betroffen. In den Workshops lernen die Jugendlichen, wie sie sich und andere im Netz schützen können. Interessierte Schulen können sich per E-Mail bei DOKOM21 anmelden. „Wissen allein schützt niemanden. Erst wenn Schülerinnen und Schüler das Gelernte selbst anwenden, bleibt es hängen“, erklärt Lukas Pohland. „Unsere Workshops setzen deshalb auf aktive Medienarbeit statt auf reinen Frontalunterricht. So wird Prävention greifbar. Die Dynamik hinter Cybermobbing wird oft unterschätzt. Ein einzelner Kommentar kann sich in Windeseile verselbstständigen“.