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Dortmund: Anklage wegen Politiker-Todeslisten im Darknet
© Uli Deck / Archiv
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Dortmund: Anklage wegen Politiker-Todeslisten im Darknet

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mann aus Dortmund erhoben, der im Darknet zu Gewalt gegen Politiker aufgerufen haben soll. Dem Verdächtigen werden Terrorismusfinanzierung und die Anleitung zu schweren Straftaten vorgeworfen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.04.2026 04:44

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Mann aus Dortmund wegen Terror-Finanzierung angeklagt

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Dieser Fall sorgte im November für viel Aufsehen: Ein Mann wurde in der Nordstadt in Dortmund vom BKA festgenommen. Er habe mindestens seit Mai zu Attentaten auf namentlich genannte Politiker, Amtsträger und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland aufgerufen. Laut einem «Spiegel»-Bericht standen auf seiner Todesliste mehr als 20 Namen – darunter der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz, Altkanzlerin Angela Merkel und frühere Bundesminister. 

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Dortmunder soll Plattform im Darknet mit Todesurteilen betrieben haben

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Dem 49-jährigen Mann aus Dortmund wird Terrorismus-Finanzierung und die Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Nach Berichten der «Tagesschau» war er den Behörden seit 2020 bekannt, weil er durch Widerstand bei Corona-Protesten aufgefallen war. Der Verdächtige sitzt seit seiner Festnahme im November in der Dortmunder Nordstadt in Untersuchungshaft. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf entscheidet jetzt, ob und wann es dort zu einem Prozess kommt.

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