
Dortmund: Einigung nach Stadionkletterer-Einsatz
Im Fall des Stadionkletterers während der UEFA 2024 in Dortmund gibt es eine Einigung. Diese Gerichtsauflage gilt jetzt für den Mann.
Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2026 12:41
Einigung nach Kletter-Einsatz während UEFA 2024
Der Streit um die Kosten des Polizeieinsatzes nach dem Kletter-Vorfall im Dortmunder Stadion ist beendet. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen teilt mit, dass sich beide Seiten in einem Mediationsverfahren geeinigt haben. Demnach zahlt der Kläger 7.000 Euro. Zuvor hatte das Polizeipräsidium Dortmund Kosten in Höhe von 12.076,93 Euro geltend gemacht. Hintergrund ist ein Einsatz im Signal Iduna Park während der UEFA EURO 2024.
Dortmund: Polizeiforderung wird reduziert
Nach Angaben des Verwaltungsgerichts war der Mann mit Fotoausrüstung in einem Rucksack in das Stadiondach geklettert. Damit hatte er einen größeren Polizeieinsatz mit SEK und Hubschrauber ausgelöst. Der Kläger habe dann gegen den Kostenbescheid geklagt, weil er nicht alle Kosten durch sein Verhalten ausgelöst gesehen habe. Beide Seiten hätten das Verfahren dann ruhend gestellt und einem Mediationsverfahren zugestimmt. In der Mitteilung heißt es weiter, die Zahlungsforderung werde auf 7.000 Euro reduziert. Der Kletterer bedauere seine Tat und nannte es im Nachhinein eine Dummheit.
Auflage für ganz NRW vereinbart
Der Mann habe außerdem für ganz Nordrhein-Westfalen zugesagt, Gebäude nicht mehr in unerlaubten Bereichen oder zu unerlaubten Zeiten zu betreten. Sollte er das doch wieder tun, müsste auch der Rest der ursprünglichen Forderung gezahlt werden. Das Klageverfahren haben beide Seiten laut Verwaltungsgericht übereinstimmend für erledigt erklärt.