
Dortmund: Hellweg-Zentrale soll schließen
340 Jobs in Dortmund stehen bei Hellweg auf der Kippe. Die Zentrale soll schließen, während die Zukunft vieler Filialen noch offen ist. Welche Märkte übernommen werden, ist noch unklar.
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Dortmund: Hellweg-Zentrale vor dem Aus
Bei der Sanierung der insolventen Baumarktkette Hellweg sollen voraussichtlich 340 Beschäftigte in den Unternehmenszentralen in Dortmund und Garching ihre Jobs verlieren. Die Sanierungsgeschäftsführer haben mitgeteilt, dass die bisherigen Zentralen geschlossen werden sollen. Hintergrund ist, dass ein wesentlicher Teil der Filialen nach Unternehmensangaben an neue Betreiber übertragen werden könnte. Für die Dortmunder Hauptverwaltung hätte das direkte Folgen. Hellweg und die Tochtergesellschaft BayWa Bau- & Gartenmärkte hatten Mitte Juni ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Essen beantragt.
Dortmund: Zukunft der Hellweg-Märkte offen
Noch ist nicht entschieden, welche Märkte an welche Betreiber übergehen. Nach Angaben der Sanierungsgeschäftsführer gibt es für wesentliche Teile des Filialportfolios Übernahmeangebote von verschiedenen Investoren. Die vertragliche Umsetzung solle nach Zustimmung der zuständigen Gläubigerausschüsse in den nächsten Tagen erfolgen. Für Standorte ohne konkretes Angebot werde weiter nach Lösungen gesucht. Damit ist auch die Zukunft der drei Dortmunder Hellweg-Märkte an der Zillestraße, der Hannöverschen Straße und der Borussiastraße vorerst offen.
Hellweg beschäftigt noch 2.900 Menschen
Hellweg betreibt nach Unternehmensangaben derzeit noch 68 Märkte und zählt rund 2.900 Beschäftigte. Hinzu kommen 46 BayWa Bau- & Gartenmärkte mit rund 1.300 Beschäftigten. Die Geschäftsführung hatte die wirtschaftliche Schieflage Mitte Juni 2026 unter anderem mit Lieferengpässen, geopolitischen Unsicherheiten, steigenden Mieten, inflationsbedingten Kostensteigerungen und einer allgemeinen Konsumzurückhaltung begründet. Der Geschäftsbetrieb läuft seit dem Antrag weiter. Die Gehälter sollen laut Mitteilung bis Ende November 2026 gesichert sein.