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Dortmund: Neonazis vor Gericht
© WilliamCho / Pixabay
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Dortmund: Neonazis vor Gericht

Sie sollen der Neonazi-Szene angehören und eine verbotene Organisation weitergeführt haben. Jetzt stehen vier Männer in Dortmund vor Gericht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.06.2025 05:41

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Geheime Treffen, Aufnahmerituale und Rechtsrock-Konzerte in Dortmund

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Mutmaßliche Rechtsextremisten sitzen ab Donnerstag (26.06.) auf der Anklagebank im Landgericht Dortmund. 

Die vier Männer sollen Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung „Combat 18 Deutschland“ sein. Die ist seit 2020 wegen verfassungsfeindlicher Ziele verboten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, die Organisation trotz des Verbots weitergeführt zu haben.

Sie sollen geheime Treffen, Aufnahmerituale und Rechtsrock-Konzerte veranstaltet haben. Als Rädelsführer gilt ein 49-jähriger Angeklagter. Er soll die verbotene Struktur ab 2020 mit aufgebaut und bundesweit vernetzt haben. Insgesamt sind zehn Verhandlungstage angesetzt. 

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