
Dortmund: Polizei durchsucht Wohnungen nach eskalierter Demo
Knapp sechs Monate nach einer eskalierten pro-kurdischen Demonstration durchsuchte die Polizei sieben Wohnungen von Verdächtigen in Dortmund. Dabei wurden Handys und andere Datenträger sichergestellt. Die Razzien sind Teil einer intensiven Ermittlungsarbeit, die nach einer Demo mit 4.000 Teilnehmern startete.
Veröffentlicht: Mittwoch, 08.07.2026 13:27
Polizei durchsucht Wohnungen
Die Polizei in Dortmund hat kürzlich sieben Wohnungen von Verdächtigen durchsucht. Diese Maßnahme steht im Zusammenhang mit einer eskalierten pro-kurdischen Demonstration, die im Januar 2026 stattfand. Die Polizei stellte dabei Handys und andere wichtige Beweismaterialien sicher. Obwohl sechs Verdächtige angetroffen wurden, gab es keine Festnahmen.
Ermittlungen nach Ausschreitungen
Nach den Ausschreitungen der Demonstration, bei der rund 4.000 Menschen teilnahmen, setzte die Polizei umfangreiche Ermittlungen an. Eine eigens eingerichtete Ermittlungskommission analysierte Videos und Beiträge aus sozialen Netzwerken. Dies führte zur Identifikation von 19 Tatverdächtigen, denen unter anderem Körperverletzung und schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen werden.
Großteils friedliche Demonstration
Während bei den Ausschreitungen sieben Polizisten verletzt wurden und ein syrisches Restaurant beschädigt wurde, betont die Polizei, dass sich die Mehrheit der Demonstranten friedlich verhalten habe.