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Nach Angriff am Dortmunder Hauptbahnhof: Handy führt Polizei zu Tatverdächtigen

Nach einem Angriff am Dortmunder Hauptbahnhof hat die Bundespolizei drei Tatverdächtige gefasst. Ein verlorenes Handy führte die Beamten in der Nacht schnell auf ihre Spur.

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Angriff am Hauptbahnhof Dortmund

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Drei Männer sollen in der Nacht zu Sonntag (13.09.) am Dortmunder Hauptbahnhof drei andere Männer angegriffen und verletzt haben. Nach Angaben der Bundespolizei wurden die Opfer mit einem Gürtel geschlagen. Außerdem sollen Angreifer einem der Männer gegen den Kopf getreten haben. Dabei erlitten sie Verletzungen im Gesicht. Die Geschädigten sind demnach 23, 25 und 33 Jahre alt und kommen aus Hamm. Der 23-Jährige wies eine Platzwunde an seiner Schläfe auf, der 33-Jährige erlitt Blutungen am Mund und in der Nase und der 25-Jährige wurde ebenfalls im Mundbereich verletzt.

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Verlorenes Handy bringt Ermittler auf die Spur

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Der entscheidende Hinweis kam laut Bundespolizei durch ein Handy, das einer der mutmaßlichen Täter am Tatort verloren haben soll. Einer der Geschädigten nahm das Smartphone an sich. Gegen 2 Uhr fragte ein 20-Jähriger dann auf der Wache der Bundespolizei nach dem Gerät und konnte es als sein Eigentum nachweisen. Nach der Auswertung von Videoaufnahmen identifizierten die Beamten den Mann aus Kamen als Tatverdächtigen.

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Zwei weitere Verdächtige später am Bahnhof entdeckt

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Wenig später erkannten Einsatzkräfte laut Bundespolizei zwei weitere mutmaßliche Beteiligte in der Videoüberwachung vor dem Hauptbahnhof. Die beiden 14 und 19 Jahre alten Männer flüchteten demnach zunächst, wurden rund eine Stunde später aber am Bahnsteig bei den Gleisen 11 bis 16 angetroffen. Beide kommen nach Angaben der Bundespolizei aus Hamm.

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Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

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Die Bundespolizei ermittelt gegen das Trio wegen gefährlicher Körperverletzung. Gegen den 20-Jährigen wird zusätzlich wegen des Verdachts der Beleidigung ermittelt. Er hatte laut Bundespolizei angegeben, zuvor von einem der Geschädigten rassistisch beleidigt worden zu sein.

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