
Dortmund verhängt Haushaltssperre ab Oktober
Dortmund verhängt ab Mittwoch (01.10.26) eine Haushaltssperre für das vierte Quartal. Die Stadt reagiert damit auf weniger Einnahmen und höhere Ausgaben.
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„Die Lage ist ernst." - Haushaltssperre in Dortmund startet im Oktober
Die Stadt Dortmund verhängt für das vierte Quartal 2026 eine haushaltswirtschaftliche Sperre. Sie soll ab Mittwoch (01.10.26) gelten und nach Angaben der Stadt dazu beitragen, die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern und ein Haushaltssicherungskonzept abzuwenden. Oberbürgermeister Alexander Kalouti und Stadtkämmerer Thorsten Bunte haben die Maßnahme angekündigt. Hintergrund ist laut Stadt, dass sich die Haushaltslage im laufenden Jahr deutlich verschlechtert hat.
Weniger Gewerbesteuer und höhere Personalkosten
Belastet wird der Haushalt nach Angaben der Stadt vor allem durch geringere Einnahmen bei der Gewerbesteuer und höhere Personalausgaben. Dazu kommen weitere bekannte Haushaltsrisiken sowie erwartete Verbesserungen, die nun ausbleiben. Nach der aktuellen Prognose könnte Dortmund deshalb früher und stärker auf Rücklagen zugreifen müssen als zunächst geplant. Die Stadt befürchtet, dass schon in diesem Jahr gesetzliche Grenzwerte gerissen werden könnten. Dann wäre unmittelbar ein Haushaltssicherungskonzept nötig.
„Die aktuelle Entwicklung der Haushaltszahlen lässt uns keine andere Wahl. Wir müssen jetzt gegensteuern, um zu verhindern, dass Dortmund unmittelbar in die Haushaltssicherungspflicht fällt“, sagt Stadtkämmerer Thorsten Bunte.