
Dortmund: Videoüberwachung im Dietrich-Keuning-Park verlängert
Seit gut drei Jahren wird der Dietrich-Keuning-Park mit Kameras überwacht. In der Zeit ist die Zahl der Straftaten ein ganzes Stück gesunken, sagt die Dortmunder Polizei. Deshalb wird die Videoüberwachung jetzt nochmal um ein Jahr verlängert.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 14:12
Polizeipräsenz zeigt Wirkung
Seit dem Start der Videoüberwachung im März 2023 weist der Dietrich-Keuning-Park eine positive Entwicklung der Kriminalitätsstatistik auf. Laut Polizei Dortmund hat sich die Zahl der angezeigten Straftaten erheblich reduziert. Zum Beispiel sind die Eigentumsdelikte im Vergleich zum Beginn der Überwachung von 73 auf 27 gesunken. Auch die Raubdelikte reduzierten sich auf null im vergangenen Jahr.
Drogendelikte als Herausforderung
Ein Anstieg wurde bei den Drogendelikten festgestellt, die von 152 auf 160 Fälle angestiegen sind. Die Polizei sieht darin das Ergebnis intensiver Kontrollen. Zudem könnte die Teillegalisierung von Cannabis im Jahr 2024 einen Einfluss haben. Trotz dieser Herausforderung verfolgt die Polizei weiterhin das Ziel, den illegalen Handel mit Cannabis zu bekämpfen und die allgemeine Kriminalitätsrate zu reduzieren.
Verlängerung der Videoüberwachung notwendig
" Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass unsere Maßnahmen greifen. Die Videobeobachtung ist ein wichtiger Baustein in einem ganzen Paket aus repressiven und Präsenzmaßnahmen. Das Ziel ist und bleibt, die Kriminalitätszahlen in besonders belastenden Bereichen zu reduzieren, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu verbessern. Selbst die leichte Erhöhung im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität zeigt, wie intensiv wir hier kontrollieren, denn nur so erhöhen wir das Hellfeld, in dem die Straftäter sich definitiv nicht gerne aufhalten. Um die insgesamt positive Entwicklung zu verstetigen, habe ich daher die Verlängerung der polizeilichen Videobeobachtung im Dietrich-Keuning-Park für ein weiteres Jahr angeordnet." Achim Stankowitz, stellvertretende Behördenleiter.