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Dortmunder gesteht Mordaufrufe im Darknet
© WilliamCho / Pixabay
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Dortmunder gesteht Mordaufrufe im Darknet

Ein Dortmunder steht ab heute in Düsseldorf vor Gericht - und hat seine Taten am ersten Prozesstag gestanden. Laut Bundesanwaltschaft soll er im Darknet zu Mordanschlägen auf Politiker aufgerufen haben.

Veröffentlicht: Montag, 04.05.2026 07:45

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Prozessstart: Mann aus Dortmund soll Anschläge auf Politiker geplant haben

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Der Angeklagte ist 50 Jahre alt und kommt nach eigenen Angaben aus der rechten Szene in Dortmund-Dorstfeld.Dort habe er sich radikalisiert - und irgendwann die Politiker-Todeslisten verfasst. Die habe er im Darknet veröffentlich und dritten für Mordanschläge Krypto-Spenden versprochen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm deswegen Terrorfinanzierung und Anleitung zu Terroranschlägen vor. Vor Gericht sagte der Dortmunder gestern: Die Seite sei eine reine Provokation gewesen. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass der Dortmunder überzeugter Nazi-Anhänger ist. Er wolle Juden und Menschen mit Migrationshintergrund ihre Grundrechte aberkennen.

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Nach Festnahme in Dortmunder Nordstadt: Prozess mit hohen Sicherheitsauflagen

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Ein Dortmunder soll im Darknet zu Mordanschlägen auf Politiker aufgerufen haben. Jetzt muss er sich vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf verantworten. Auf seiner Liste standen demnach mehr als zwanzig Namen, darunter auch Ex-Kanzler Olaf Scholz, Altkanzlerin Angela Merkel und frühere Bundesminister. Außerdem soll der Angeklagte Anleitungen für den Bau von Sprengsätzen geteilt und Kryptowährungen als Kopfgeld gesammelt haben. Die Ermittler ordnen den Mann der Reichsbürger-Szene zu. Er wurde im November in der Dortmunder Nordstadt festgenommen. Für den Prozess am Düsseldorfer Oberlandesgericht gibt es strenge Sicherheitsvorkehrungen. 

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