
Dortmunder Herzensmenschen: Die Kochpioniere
Wer sind die Menschen, die sich für andere Zeit nehmen: die mit anpacken, zuhören oder mit denen man lachen kann? Wir stellen sie euch gemeinsam mit der Sparkasse Dortmund vor: die Dortmunder Herzensmenschen. Diese Woche sind gleich mehrere dabei: die Kochpioniere.
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.11.2025 12:21
Dortmunder Herzensmenschen: Die Kochpioniere aus Hörde
„Liebe geht durch den Magen“ und in Hörde zeigt sich: Auch Dankbarkeit geht durch den Magen.
Neun Frauen aus Syrien und dem Irak kochen regelmäßig in der Frauen-Notunterkunft der Diakonie in Hörde, als Zeichen ihrer Dankbarkeit für Sicherheit und eine neue Heimat. Morgens um zehn duftet es in der Küche nach Gulasch und frischem Gemüse. Eine von ihnen, Basma. Sie floh vor zehn Jahren aus dem Irak. Sie hat Hilfe bekommen und möchte etwas zurückgeben.
Geflüchtete Frauen sagen Danke – mit Töpfen, Pfannen und ganz viel Herz
Die Organisation rund um den Einkauf und die Abläufe übernimmt Fabiola Baumann vom Verein Chancengleich in Europa. Sie unterrichtet dort seit über zehn Jahren Deutsch. Als ihre Kursteilnehmerinnen den Wunsch äußerten, selbst etwas Gutes zu tun, war die Idee schnell gefunden: gemeinsam für Bedürftige kochen.
Den wohnungslosen Frauen in der Notunterkunft gefällt das sehr – viele schauen schon morgens neugierig vorbei, um zu erfahren, was an diesem Tag auf dem Tisch stehen wird.
Die Kochpioniere, wie sich die Gruppe nennt, wollen ihr Engagement weiter ausbauen. Wenn genug Geld zusammenkommt, möchten sie künftig zweimal pro Woche kochen und zusätzlich rund 100 Portionen für die Bahnhofsmission zubereiten.
Geflüchtete Frauen, die Danke sagen, indem sie für andere kochen – ein wunderbares Beispiel für gelebte Dankbarkeit und Zusammenhalt.
Dafür sind die Kochpioniere aus Hörde unsere Dortmunder Herzensmenschen!


