
Dortmunder Lagerverkauf zieht Grenze bei Social-Media
Beleidigungen gegen Kunden und Kinder: Scheidings Lagerverkauf in Dortmund-Oestrich wehrt sich gegen ein Social-Media-Video.
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Kunden heimlich gefilmt und beleidigt: Lagerverkauf reagiert
Kunden und Kinder wurden vor Scheidings Lagerverkauf in Oestrich gefilmt und unter anderem als "fett“, „dumm“, „schlecht“ und „schwach“ beleidigt. Das Video wurde unter dem Titel „Früher Tod im Angebot!“ veröffentlicht - vom ehemaligen AfD-Stadtrat von Herdecke, Sebastian Marquard. Der gibt sich inzwischen als Fitness-Influencer aus. Scheidings Lagerverkauf reagiert in einer Stellungnahme. Die Betroffenen seien ohne ihr Wissen gefilmt und online gezeigt worden.
„Klare Grenze überschritten“: Lagerverkauf prüft rechtliche Schritte
Mit dem Social Media Video sei eine klare Grenze überschritten worden, heißt es von Seiten des Lagerverkaufs:
"Ein Kind als Gegenstand für so ein Video zu benutzen, das geht für uns viel zu weit. Ein Kind sollte niemals Angst haben, mit seiner Familie einkaufen zu gehen, gefilmt zu werden, verspottet zu werden, schlecht gemacht zu werden oder sogar im Internet hochgeladen zu werden, ohne die Erlaubnis der Familie."
Scheidings Lagerverkauf prüft deshalb die Angelegenheit und mögliche, rechtliche Schritte. Wer sich oder sein Kind in den Aufnahmen erkennt, solle sich bei dem Unternehmen melden.