Dortmunder Polizei ging gegen Raserszene vor

Die Polizei ist in der Nacht zu Sonntag (18.10.) mit Straßensperren gegen Raser vorgegangen. Die Sperren wurden auf dem Wall und auf Phoenix West aufgestellt. Dadurch konnten die Raser zumindest ausgebremst werden. 86 Autofahrer haben allein in der Dortmunder Innenstadt Platzverweise kassiert. 

Bei einem illegalen Rennen auf dem Wall in Dortmund wäre eine junge Frau mit ihrem Auto beinahe in eine Gruppe von Fußgängern gerast.
© PublicDomainPictures / Pixabay

Den Rasern den Spaß verderben

Man wolle den Rasern und Posern den Spaß verderben, so lautet das Konzept der Polizei. Deshalb hatten Beamte den Verkehr mit Absperrungen ausgebremst, vom Südwall auf die Ruhrallee geleitet und dort kontrolliert. Allerdings räumten einige Fahrer die Sperrungen immer wieder an die Seite, um auf dem Wall ungehindert in Gruppen "sinnlos umherzufahren", wie die Polizei formuliert.

Das unnütze Hin- und Herfahren innerhalb geschlossener Ortschaften sei aber verboten, wenn sich Menschen durch den Lärm belästigt fühlten. Jedes Wochenende beschweren sich Anwohner über Hupkonzerte, laute Auspuffanlagen und aufheulende Motoren

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