Dortmunder Schulleiter sorgt sich um seine Schüler

Die Schulschließung und die Kontaktsperre wegen der Corona-Epidemie ist für die Schüler der Hauptschule am Hafen ein großes Problem. 80 Prozent der 540 Schüler leben in Hartz 4 Familien. Die oft großen Familien müssen sich daher meist kleine Wohnungen in der Nordstadt teilen.

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Digitaler Unterricht nicht möglich

90 Prozent der Schüler an der Hauptschule am Hafen haben einen Migrationshintergrund, Kinder und Jugendliche aus 30 Nationen gehen hier zur Schule. Das sei aber gar nicht das Problem, sagte Schulleiter Norbert Rempe-Thiemann. Vielmehr würden die meisten Schüler in engen Wohnungen leben und kämen aus sozial schwachen und oft kaputten Familien.

Daher würden sie vermutlich versuchen, auch bei Kontaktsperre Freunde zu treffen, so Rempe Thiemann. Zudem sei digitaler Unterricht kaum möglich, da viele weder ein Laptop noch eine Email-Adresse hätten.

Interview mit Schulleiter Norbert Rempe-Thiemann

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