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Femizid in Dortmund: Urteil im Fall Rheinische Straße
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Femizid in Dortmund: Urteil im Fall Rheinische Straße

Urteil im Femizid-Fall Rheinische Straße: Ein Mann tötete seine Ex-Frau vor den Augen der Kinder. Das Landgericht Dortmund sprach von besonderer Schuld.

Veröffentlicht: Donnerstag, 24.07.2025 14:27

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Mord vor den Augen der Kinder

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Es ist ein erschütternder Fall von Femizid, der Dortmund bewegt. Am 24. Juli fiel das Urteil: Ein 33-jähriger Mann wurde am Dortmunder Landgericht wegen Mordes an seiner Ex-Frau verurteilt. Die Tat ereignete sich am Abend des 4. November 2024 in der Rheinischen Straße. Vor den Augen ihrer drei kleinen Kinder (3, 4 und 6 Jahre alt) stach der Mann mehrfach mit einem Küchenmesser auf die 30-Jährige ein. Sie starb später im Krankenhaus.

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Tragödie in Dortmund: Mord aus Rache

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Die Frau hatte sich nach jahrelanger Gewalt von ihrem Mann getrennt und war an eine geheime Adresse gezogen. Doch der Mann fand heraus, wo sie wohnte. Trotz eines Kontaktverbots klingelte er an ihrer Tür. Als sie öffnete, eskalierte die Situation. Laut Gericht handelte der Mann aus Rache, weil er die Trennung nicht akzeptieren konnte. Die Richterin sprach von einem "absoluten Vernichtungswillen".

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Urteil: Lebenslange Haft

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Das Gericht verurteilte den Mann zu lebenslanger Haft und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Das bedeutet, dass er nicht nach 15 Jahren vorzeitig entlassen werden kann. Besonders schwer wog für die Richter, dass die Tat vor den Augen der Kinder geschah, die dadurch schwer traumatisiert wurden.

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Keine Reue: Urteil im Mordprozess

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Während des Prozesses zeigte der Angeklagte keine Reue. Stattdessen grinste er mehrfach, was die Richter als Zeichen seiner Kaltblütigkeit werteten.

Eine Revision gegen das Urteil ist möglich, doch ob der Mann diesen Schritt geht, ist noch unklar.

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