
Gewalt gegen Tierschützer in Dortmund
Tiere, die ohne Hilfe kaum eine Chance gehabt hätten. Viele von ihnen verdanken dem Team der Arche 90 ihr Leben. Die Organisation fühlt sich jedoch zunehmend unsicherer.
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.05.2026 08:24
Tierschützer in Dortmund brauchen selbst Schutz
Seit mehr als 35 Jahren engagiert sich die Tierschutzorganisation der Arche 90 bei uns in Dortmund für Tiere in Not. Doch inzwischen brauchen die Tierschützerinnen und Tierschützer offenbar selbst mehr Schutz. Aktuell gebe es Überlegungen, stichsichere Westen anzuschaffen, sagt Gabi Bayer, die Mitbegründerin der Arche 90 im Radio 91.2-Interview.
"Den Tierschützern, die aktiv draußen arbeiten, den geht es nicht besser von den Angriffen her als Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst."
Aktuell gebe es Überlegungen, stichsichere Westen anzuschaffen.
"Wir hatten vor kurzem einen Einsatz bei einer Dame, die hat ihren noch lebenden Hund in einen Plastiksack gepackt auf einen Rollator, ganz viele Sachen drüber und die wollte uns die Kehle durchschneiden."
Sozialdienst soll Besitzer in Dortmund unterstützen
Auch die Verwahrlosung habe in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. Immer häufiger gehe es darum, nicht nur den Tieren zu helfen, sondern auch deren Besitzer zu unterstützen – etwa indem der Sozialdienst eingeschaltet wird. Mehr über die Einsätze der Arche 90 hört ihr in der neuen Folge unseres Podcasts „Mein Dortmund“ - auf radio912.de und überall da, wo es Podcasts gibt.