
Haftrichter erlässt U-Haftbefehl gegen 46-jährigen Einbrecher
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2026 11:28
Lfd. Nr.: 0591
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
In der Nacht zu Sonntag (12. Juli) versuchte ein 46-jähriger Dortmunder in ein Einfamilienhaus in Dortmund-Asseln einzubrechen. Zunächst konnte der Tatverdächtige flüchten. Einen Tag später nimmt die Polizei den 46-Jährigen fest. Das Amtsgericht Dortmund erließ am gestrigen Tage einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen.
Nach bisherigen Ermittlungen versuchte der 46-Jährige ohne festen Wohnsitz gegen 1:05 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Straße "Am Hagedorn" einzubrechen. Der Mann wurde bei der Tat von dem Bewohner überrascht und flüchtete daraufhin.
Am Tag darauf (13. Juli) kann der Zeuge den Tatverdächtigen nachmittags in Asseln wiedererkennen und ruft die Polizei. Die Beamten nehmen den Mann vorläufig fest. Es handelt sich um einen 46-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ ein Haftrichter Untersuchungshaftbefehl wegen des versuchten Wohnungseinbruchsdiebstahls.
Die Polizei rät insbesondere für die kommende Urlaubszeit:
- Informieren Sie ihre Nachbarn und bitten diese oder Freunde, während Ihrer Abwesenheit den Briefkasten zu leeren, Rollläden zu bewegen oder ein Auge auf das Haus zu haben. Aufmerksame Nachbarn sind der beste Schutz vor Einbruch. - Urlaubsfreude nicht öffentlich teilen: Verzichten Sie darauf, Urlaubsfotos oder Reisepläne in sozialen Netzwerken während Ihrer Abwesenheit zu posten. Diese Informationen können Einbrechern signalisieren, dass Sie nicht zu Hause sind. - Anwesenheit simulieren: Nutzen Sie Zeitschaltuhren für Lampen, Radios oder Rollos, um Anwesenheit vorzutäuschen. Auch ein unregelmäßiges Beleuchtungsmuster wirkt abschreckend auf potenzielle Täter. - Sicherheitsvorkehrungen prüfen: Mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen sowie geprüfte Alarmanlagen können Einbrechern das Handwerk deutlich erschweren.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund Theresa Stritzke Telefon: 0231/132-1026 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/
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