
Hitzewelle in Dortmund
Bei uns in Dortmund wird es in den kommenden Tagen richtig heiß. Auch der Deutsche Wetterdienst hat bereits eine Warnung ausgesprochen. Hier sind Tipps, um die Hitze zu überstehen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.06.2026 07:23
Dortmund: Warnung vor extremer Hitze
Heute (18.06.) kriegen wir schon 30 Grad. Noch extremer wird es aber morgen und am Samstag, sagt Radio 91.2-Wetterexperte Kai Zorn:
"Es wird schwül-heiß mit um die 35 Grad. Am Freitag und Samstag haben wir jeweils gegen Abend ein erhöhtes Risiko für Hitzegewitter. Am Sonntag wird die Luft kühler, die Temperaturen bleiben da knapp unter 30 Grad. Da kommt man dann nicht mehr so ins schwitzen, weil die Luft sehr angenehm und trocken ist."
Auch der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Hitze in Dortmund.
Apotheker geben Tipps für Hitze in Dortmund
Die Apotheker in der Stadt warnen schon vor den Folgen. Die Hitze sei eine große Belastung für den Körper, vor allem für Kinder und ältere Menschen. Deshalb am besten drinnen aufhalten, kein Sport machen und viel trinken. Das geht bei uns in Dortmund zum Beispiel an insgesamt 31 Trinkbrunnen und sogenannten Refill-Stationen. Die Stadt Dortmund hat aber auch einen umfassenden Hitzeaktionsplan erarbeitet. Dieser bündelt konkrete Maßnahmen, die den Dortmundern und Dortmunderinnen helfen sollen, sich wirksam vor den Auswirkungen extremer Hitze zu schützen. Da stehen hilfreiche Informationen und Verhaltenstipps bis hin zu gezielten Unterstützungsangeboten drin.
Hitzekarte zeigt kühle Orte in Dortmund
Online gibt es auch eine Hitzekarte für Dortmund, die kühle Orte aufzeigt. Das können Schattenplätze im öffentlichen Raum sein, oder auch kühle Innenräume, die ihr während der Öffnungszeiten kostenfrei besuchen könnt.
Viele Bäume in Dortmund sorgen für besseres Klima trotz Hitze
Neben den vielen kühlen Orten haben wir hier in Dortmund auch noch den Vorteil, dass es bei uns viele Bäume gibt. Und die sorgen dafür, dass es in unserer Stadt auch bei Hitze noch erträglich ist, sagt Patrick Knopf, Direktor des Rombergparks.
"Und somit ist jeder Baum, der gepflanzt ist und im Straßenraum steht, absolut wichtig für unser Wohlbefinden. Diese Bäume sollten wir schützen, pflegen und gucken, wo es passt auch noch ein paar beizupflanzen. Weil Asphalt heizt sich so extrem auf, dass eben entsprechend baumlose Städte [...] fast lebensunfreundlich werden."
Abkühlung im Freibad: Diese Freibäder haben geöffnet
Die Dortmunder Freibäder dürften sich jedoch über viele Gäste freuen. Das Volkspark am Stadion, das Freibad Wellinghofen, genauso wie die Freibäder in Derne und Wischlingen sind geöffnet. Das Froschloch in Hombruch ist immer noch geschlossen. Da hatte es im Winter einen Rohrbruch gegeben. Nach der Reparatur werden jetzt schon die Becken befüllt, sagte der Betreiber auf Nachfrage von Radio 91.2. Der Plan ist, dass das Bad noch im Juni wieder öffnet. Einen genauen Termin gibt es aber nicht.
Hitze-Tipps im Alltag
- Ausreichend Wasser trinken.
- Luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen.
- Ausreichend Sonnencreme nutzen, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.
- Mittagshitze vermeiden. Aktivitäten im Freien in die kühleren Morgen- und Abendstunden verschieben.
- Die Innenräume durch Verschattung der Fenster kühl halten. Lüften Sie morgens, abends oder nachts.
- Regelmäßige Pausen einplanen und kühle Orte aufsuchen.
- Leichte Mahlzeiten essen - mit frischem Obst und Gemüse.
- Den Körper abkühlen z.B. mit einer lauwarmen Dusche oder feuchten Tüchern.
- Auf Mitmenschen achten, besonders auf Ältere, Kinder, Schwangere und vorerkrankte Menschen.
Hitze-Telefon für Senioren und Seniorinnen in Dortmund
Für Fragen und praktische Unterstützung im Alltag rund um das Thema Hitze können sich Senioren und Seniorinnen an das Hitzetelefon wenden. Dort gibt es hilfreiche Tipps zum Schutz bei hohen Temperaturen, Informationen zu Liefer- und Begleitdiensten sowie bei Bedarf eine Weitervermittlung an medizinische Ansprechpartnerinnen. Das Angebot wird gemeinsam von den Seniorenbüros Innenstadt-Nord und Innenstadt-Ost betreut.
Das Hitzetelefon ist montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr erreichbar unter: 0231 / 50 11 350 (Innenstadt-Nord) und 0231 / 50 2 96 90 (Innenstadt-Ost).