
Kinderglück Dortmund: 3.400 Tornister für Erstklässler
In Dortmund haben tausende Kinder neue Schulranzen für ihren Schulstart erhalten. Die Stiftung Kinderglück hat am Flughafen fleißig Pakete gepackt. Doch für hunderte Kinder wird es finanziell knapp.
Veröffentlicht: Freitag, 12.06.2026 15:50
Kostenlose Tornister für Dortmunder Kinder
Die Vorfreude auf die Einschulung ist bei vielen Familien in unserer Stadt riesig, doch nicht alle können sich die teure Erstausstattung leisten. Deshalb hat die Stiftung Kinderglück am Freitag (12.06.) in der Halle am Dortmunder Flughafen wieder Tornister ausgegeben. Das Projekt wurde bereits vor 14 Jahren vom Initiator Bernd Krispin ins Leben gerufen und ist seitdem fest in Dortmund verwurzelt.
Hilfe für den Schulstart in Dortmund
Die Stiftung verteilt die Tornister direkt an Mitarbeitende von Kitas und sozialen Einrichtungen aus der gesamten Region. Diese geben die Geschenke dann diskret an die Eltern weiter, damit die Kinder am Ende gar nicht wissen, dass es sich um eine Spende handelt. So wird sichergestellt, dass jedes Kind stolz und ohne Stigmatisierung seinen ersten Schultag erleben kann. Bernd Krispin betont, dass die Chancengleichheit für Kinder aus bedürftigen Familien im Mittelpunkt seiner Arbeit steht.
Ehrenamtlicher Einsatz am Dortmunder Flughafen
Am Donnerstag (11.06.) und Freitag (12.06.) waren rund 30 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, um die riesigen Mengen an Schulranzen zu verteilen.
„Wie man sieht, sind viele junge Leute hier, das heißt, die nehmen sich heute Urlaub.“ – Bernd Krispin, Gründer der Stiftung Kinderglück
Die Freiwilligen sortierten die Ranzen nach Farben und Modellen, damit die Kita-Leitungen genau die passenden Stücke für ihre Schützlinge mitnehmen konnten.
Finanzielle Lücke bei den Schulranzen-Spenden
Trotz der erfolgreichen Verteilung von rund 3.400 Tornistern fehlen noch gut 600. Insgesamt waren bei der Stiftung nämlich 4.000 Anfragen eingegangen.
„Eigentlich bräuchten wir noch mehr, aber Stand heute reichen die Spenden nicht aus. Wir hoffen aber, dass sich noch was tut, und die Schulen melden sich automatisch bei uns das ganze Jahr über, ob wir noch Schulranzen haben. Also, wir können immer Spenden für das Projekt gebrauchen.“ – Bernd Krispin, Gründer der Stiftung Kinderglück