
Klinikum Dortmund: Personal trägt jetzt Bodycams
Das Klinikum Dortmund setzt Bodycams in den Notaufnahmen ein, um das Personal vor zunehmenden Übergriffen zu schützen. Nächste Woche sollen erste Erfahrungen vorgestellt werden.
Veröffentlicht: Freitag, 13.03.2026 05:09
Schutz für das Personal in den Notaufnahmen in Dortmund
In den Notaufnahmen der Standorte Mitte, Nord und in der Kinderklinik tragen die Mitarbeitenden des Dortmunder Klinikums jetzt Bodycams. Das Pilotprojekt läuft seit Mitte Januar. Diese Maßnahme ist eine direkte Reaktion auf die zunehmende Zahl von gewalttätigen Übergriffen durch Patienten und Besucher. Die kleinen Kameras sollen potenzielle Täter abschrecken und die Hemmschwelle für Gewalt erhöhen. Ziel ist es, ein sichereres Arbeitsumfeld für die Ärzte und Pflegekräfte in Dortmund zu schaffen.
Klinikum Dortmund: Pilotprojekt und Auswertung der Erfahrungen
Die Nutzung der Bodycams erfolgt nach strengen Regeln, um die Privatsphäre der Patienten und Besucher zu wahren. Die Kameras laufen nicht dauerhaft mit, sondern werden erst dann eingeschaltet, wenn eine Situation konkret zu eskalieren droht. Während medizinischer Behandlungen oder in vertraulichen Momenten bleiben die Geräte grundsätzlich ausgeschaltet, um den Datenschutz zu garantieren. Das Klinikum Dortmund möchte am kommenden Mittwoch, den 18. März, die ersten Ergebnisse und Erfahrungen aus diesem Projekt der Öffentlichkeit vorstellen.