
Kritik um Löwenbabys im Zoo Dortmund
Unter einem Instagram-Posting des Dortmunder Zoos hat sich eine Diskussion um die zwölf Löwenbabys entwickelt. Im Mittelpunkt steht das Thema Artenschutz.
Veröffentlicht:
Dienen die 12 Löwenbabys im Zoo Dortmund dem Artenschutz?
Der Zoo Dortmund hat in einer Pressemitteilung geschrieben, dass der Löwenachwuchs einen wichtigen Beitrag zum internationalen Artenschutz leiste. Das hat Tierschützer und Biologe Robert Marc Lehmann kritisiert. Denn nach den Abstammungsinformationen seien die Tiere Zoo-Mischlinge. Deshalb seien sie zur Erhaltung bestimmter Löwenarten nicht oder nur eingeschränkt geeignet. Daraufhin hat sich Zoolotse Marcel Stawinoga aus dem Dortmunder Zoo entschuldigt. Die zitierte Stelle sei fachlich falsch. Er wolle das Problem aber intern aufarbeiten und sich zeitnah dazu äußern.
Löwenhaus gelegentlich für Besucher geöffnet
Außerdem teilte der Zoo in der Pressemitteilung mit, dass das Löwenhaus jetzt gelegentlich für Besucher geöffnet werde. Allerdings immer nur für circa eine Stunde und unter genauer Beobachtung der Tierpfleger. So sollen die beiden Löwenmütter und ihr Nachwuchs langsam daran gewöhnt werden. Wenn es ihnen zu trubelig wird, schließen die Pfleger das Haus aber direkt. Feste Öffnungszeiten für das Löwenhaus gibt es deshalb aktuell noch nicht. Insgesamt waren Ende Juli zwölf Löwenbabys im Dortmunder Zoo zur Welt gekommen. Sie entwickeln sich weiter prächtig, heist es.