
Mülldetektive in Dortmund: Hotspots & Bilanz
Mehr Einsätze, mehr Kontrollen, mehr Wirkung: Die Mülldetektive in Dortmund ziehen eine positive Bilanz für das vergangene Jahr und wollen das Personal aufstocken.
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.01.2026 12:59
Dortmund: Mülldetektive erkennen Hotspots und klären Menschen auf
Insgesamt hat es rund 6200 Einsätze im Dortmunder Stadtgebiet gegeben. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den sogenannten "Hotspots". Die 17 Mülldetektive von EDG und Ordnungsamt waren im vergangenen Jahr besonders in der Nordstadt, in Hörde und in Marten unterwegs. Hier landeten vor allem Haus- und Sperrmüll aber auch Altöl, Asbest und Batterien auf der Straße. Mit einer Fußstreife haben die Mülldetektive aber nicht nur die Hotspots erkannt, sondern klärten auf und haben viele Menschen vor Ort beraten. Allein 2025 verzeichnen die Mülldetektive 590 Bußgelder im Wert von 130.000 Euro.
EDG-Team soll durch mehr Personal in Dortmund noch schneller reagieren
Dortmunds Mülldetektive haben also offenbar so viel zu tun, dass sie sogar Verstärkung brauchen. Der sogenannte Ermittlungsdienst Abfall wird 2026 personell aufgestockt. Das hat die Stadt mitgeteilt. Demnach steigen die Fälle von illegalem Müllablagern, und das Team soll noch schneller reagieren können. Die EDG schafft zwei neue Stellen, drei städtische Positionen sind bereits seit Januar frei und werden nachbesetzt. Die Mülldetektive kümmern sich um illegale Müllablagerungen - unter anderem an Baumbeeten und an Altglas- und Papiercontainern. Mit mehr Personal sollen Müllablagerungen schneller entdeckt und Müllsünderinnen und Müllsünder auf frischer Tat erwischt werden.
Abfall-App: Dortmunder helfen mit, Müllsünder zu erwischen
Immer mehr Dortmunderinnen und Dortmunder helfen aber auch den Mülldetektiven aktiv, Müllsünder zu erwischen. Wie die Stadt mitteilt, sind im vergangenen Jahr rund 11.450 Meldungen über die Dreckpetze-App eingegangen. Die App ist in die EDG Abfall-App integriert. So können die Mülldetektive die Problemstellen im Stadtgebiet schneller erkennen und gezielt vor Ort aktiv werden. Laut Stadt zeigt die steigende Zahl der Meldungen auch: Müll werde in Dortmund ernst genommen, viele Menschen würden Verantwortung für ihre Nachbarschaft und öffentliche Flächen übernehmen.