
Musikverbot auf dem Dortmunder Wochenmarkt
Die Stadt Dortmund beendet die Diskussion um Musik auf dem Hansamarkt. Veranstaltungen wie das „Pumpkin Palooza“ wird es dort künftig nicht mehr geben.
Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2026 11:39
Klare Regeln für Außengastronomie in Dortmund
Musik und Tanzen auf dem Dortmunder Wochenmarkt wird es künftig nicht mehr geben. Die Stadt hat die Diskussion um das „Pumpkin Palooza“ beendet – trotz Gesprächsbereitschaft von Veranstaltern und Cityring.
Grundlage ist die Wochenmarktsatzung von Oktober 2025: Eine Kombination aus Markt und Musik ist unzulässig. Konkret ging es um ein DJ-Event auf einer Terrasse am Rand des Marktes, bei dem sich samstags Besucher zum Weintrinken trafen. Händler hatten sich beschwert.
Rechtliche Grenzen in Dortmund
Auch rechtlich ist die Lage klar: Musik im Außenbereich von Gastronomien ist grundsätzlich verboten. Diese Regelung gilt grundsätzlich für alle Außengastronomien und dient dem Schutz von Anwohnenden und der Allgemeinheit. Im Gespräch mit der Betreiberin sowie dem Veranstalter habe Einvernehmen darüber bestanden, dass das Event in dieser Form nicht wieder stattfinden wird.
Stadt Dortmund sucht Alternativen
Ganz ausgeschlossen ist Musik in der Innenstadt damit aber nicht. Das Ordnungsamt signalisiert Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Ort für künftige Veranstaltungen. Eine direkte Verbindung mit dem Wochenmarkt sei dabei allerdings nicht vorgesehen.
Parallel dazu steht die Stadt im Austausch mit dem Cityring, der eigene Vorschläge zur weiteren Nutzung des Bereichs gemacht hat. Wie genau diese aussehen könnten, ist derzeit noch offen.