
Nächster Involvenzantrag: Wie geht es weiter mit Galeria in Dortmund?
Für die Galeriafiliale in Dortmund ist die Zukunft schon wieder ungewiss.
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12.000 Beschäftige bangen um ihre Jobs
Die Warenhauskette hat beim Amtsgericht Düsseldorf einen neuen Insolvenzantrag gestellt, bereits zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren. Für insgesamt rund 12.000 Beschäftigte geht es jetzt um ihre Arbeitsplätze. Ob sie Insolvenzgeld erhalten, ist unklar. Der Betrieb in den 83 Filialen soll aber zunächst weiterlaufen. Welche Standorte möglicherweise schließen müssen, ist noch offen. Zu den genauen Hintergründen der finanziellen Schieflage machte das Unternehmen bisher keine Angaben. Mehrere Filialen wurden aufgrund der letzten Insolvenzverfahren schon geschlossen. Schon seit 2024 gehört Galeria zwei neuen Eigentümern. Das Insolvenzverfahren soll jetzt helfen, das Unternehmen zu stabilisieren.
Immer wieder Negativ-Schlagzeilen
Für Galeria ist es nach 2020, 2022 und 2024 der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren. Zahlreiche Filialen wurden infolge der zurückliegenden Verfahren geschlossen. Die Gläubiger verzichteten auf Milliardenforderungen, um der Warenhauskette den Weg aus der Krise zu ermöglichen. Vor gut zweieinhalb Jahren hatte das Unternehmen, damals noch unter dem Namen Galeria Karstadt Kaufhof, den bislang letzten Antrag gestellt. Vorausgegangen war die Schieflage des damaligen Mutterkonzerns Signa. Im Zuge der Insolvenz mussten damals neun der 92 Warenhäuser schließen. Seit Sommer 2024 gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz. Die Namen Kaufhof und Karstadt verschwanden aus dem Firmennamen. Galeria verlegte seinen Sitz von Essen nach Düsseldorf