
Notfall beim Firmenlauf in Dortmund: Teilnehmer verstorben
Ein Läufer ist nach einem medizinischen Notfall beim Firmenlauf in Dortmund verstorben. Der Veranstalter Upletics baute den Zielbereich am Donnerstagabend (11.06.) vorzeitig ab und verzichtete auf eine Siegerehrung.
Veröffentlicht: Samstag, 13.06.2026 07:28
Update (13.06, 09:30 Uhr): Teilnehmer verstorben
Der Teilnehmer des AOK-Firmenlaufs in Dortmund ist verstorben, wie der Veranstalter Upletics am Freitagabend (12.06.2026) mitgeteilt hat.
Dramatischer Zwischenfall kurz vor der Ziellinie beim Firmenlauf
Der AOK-Firmenlauf in Dortmund wurde am Donnerstagabend (11.06.) von einem tragischen Zwischenfall überschattet. Ein Teilnehmer erlitt während der sportlichen Veranstaltung einen schweren medizinischen Notfall und musste umgehend von den Rettungskräften versorgt werden. Laut Berichten von Augenzeugen brach der Mann kurz vor dem Erreichen der Ziellinie zusammen. Der Veranstalter Upletics informierte später über die sozialen Netzwerke, dass der Betroffene derzeit um sein Leben kämpft.
„Aktuell hoffen wir alle weiterhin, dass der betroffene Teilnehmer diesen Kampf gewinnt und wieder gesund wird.“ - Upletics, Veranstalter
Die Gedanken seien bei dem Läufer sowie seiner Familie und seinen Freunden.
Abbruch der Zeitmessung in Dortmund
Aufgrund der medizinischen Notversorgung mussten die Verantwortlichen den Zielbereich vollständig sperren. Das hatte zur Folge, dass etwa ein Drittel des gesamten Läuferfeldes den offiziellen Zielbogen nicht mehr wie geplant durchlaufen konnte. Für diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es keine reguläre Erfassung ihrer gelaufenen Zeit mehr. Trotz der plötzlichen Programmänderung reagierten die anwesenden Sportlerinnen und Sportler mit großem Respekt auf die getroffenen Maßnahmen.
"Uns hat beeindruckt, wie selbstverständlich, geduldig und respektvoll alle mit der Situation umgegangen sind." - Upletics, Veranstalter
Persönliche Preisübergabe für die Sieger des Firmenlaufs
Aus Respekt verzichteten die Veranstalter auf den Einsatz von Musik und die geplante Siegerehrung. In ihrer Stellungnahme machten die Organisatoren deutlich, dass in einer solchen Ausnahmesituation die Gesundheit und Menschlichkeit wichtiger sind als jeder Zeitplan. Alle Gewinner würden die Preise laut Angaben des Veranstalters zu einem späteren Zeitpunkt persönlich erhalten. Der Vorfall erinnere daran, dass bei solchen Großveranstaltungen am Ende immer der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte.