Religionen zeigen Solidarität mit der jüdischer Gemeinde

Rund 60 Evangelische und katholische Christen und Muslime haben am Freitagabend spontan solidarische Grüße an Dortmunds Rabbiner Baruch Babaev überreicht.

Platz der Alten Synagoge in Dortmund
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Auf dem Platz der Alten Synagoge vor dem Opernhaus wollten die Religionsgemeinschaften nach dem Mordanschlag auf die Synagoge in Halle ein Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinde setzen. Auch Imam Ahmed Aweimer überreichte Grüße aus verschiedenen muslimischen Gemeinden als Vorsitzender des Rates der Muslimischen Gemeinden in Dortmund.

Stadtdirektor Jörg Stüdemann forderte bei der spontan organisierten Kundgebung Null Toleranz bei Antisemitismus. Der Dialogkreis mit Vertretern der drei großen Religionen trifft sich in Dortmund seit Jahren regelmäßig zum gemeinsamen Austausch. Bei dem Mordanschlag auf die Synagoge in Halle sind am Mittwoch zwei Menschen ermordet und zwei weitere verletzt worden.