
Streit, Schüsse, Sprengstoff: Acht Jahre Gefängnis für Ex-Rocker
Mehr als 60 Schüsse aus einem vollautomatischen Sturmgewehr und dazu noch Sprengstoff-Explosionen - heute (23.03.) gab es ein Urteil in einem spektakulären Prozess am Dortmunder Landgericht.
Veröffentlicht: Montag, 23.03.2026 12:01
Streit als Tatmotiv
Das Dortmunder Landgericht hat heute (23.03.) zwei Ex-Rocker zu jeweils acht Jahren Gefängnis verurteilt. Unter anderem wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen. Anfang letzten Jahres sollen die beiden eine Vielzahl von Schüssen auf ein Reihenendhaus in Holzwickede abgegeben haben. Dabei sollen sie in Kauf genommen haben, dass Bewohner verletzt oder getötet würden.
Vorwurf: Versuchter Mord
In Bochum und Oberhausen sollen sie dann ein paar Tage später auch noch Sprengstoffanschläge verübt haben. Die beiden Männer waren früher bei der Rockergruppe Hells Angels. Das Motiv sollen interne Streitigkeiten gewesen sein. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hatte für die Ex-Rocker ursprünglich neun Jahre beziehungsweise neun Jahre und drei Monate Haft beantragt.