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Ältere Frau mit Telefon in der Hand
© Pixabay
Seniorin am Telefon (Symbolbild)
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Trickbetrug in Dortmund-Körne: Seniorin ausgeraubt

Trickbetrüger rauben eine Seniorin in Dortmund-Körne aus. Mit einer perfiden Masche verschaffen sie sich Zugang zu ihrer Wohnung und stehlen Schmuck.

Veröffentlicht: Mittwoch, 03.12.2025 05:40

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Dortmund: Zwei Anrufe setzen Frau unter Druck

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Trickbetrüger haben eine Frau in Dortmund-Körne ausgeraubt. Sie klauten Schmuck aus ihrer Wohnung an der Spreestraße. Vorher bekam die 87-Jährige einen Anruf. Ein Mann behauptete, er sei der Leiter der Sparkasse Körne, und jemand habe eine Überweisung vom Konto der Frau auf ein Bankkonto in den Niederlanden geplant.

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Trickbetrüger klauen Halskette und Ring in Dortmund

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Bei einem weiteren Anruf kurz danach gab sich ein weiterer, bislang unbekannter Täter als Polizist aus. Er bestätigte die Angaben des falschen Filialleiters. Er würde einen Kollegen vorbeischicken, damit die Seniorin den Tatverdächtigen identifizieren könnte. Als der Mann vor der Haustür stand; griff er nach ihrer Halskette und einem Ring und flüchtete.

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Polizei Dortmund: Beschreibung des mutmaßlichen Täters

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Die 87-jährige Frau konnte den Mann wie folgt beschreiben: asiatischer Phänotyp, 160 cm groß, schmale Statur, ca. 30 Jahre alt, dunkle kurze Haare, Oberlippenbart. Zum Tatzeitpunkt trug er ein beiges Sweatshirt mit einer Stickerei auf der linken Brustseite. Wer hat zum Tatzeitpunkt am Montagmittag (01.12.) gegen 12.30 Uhr in der Spreestraße in Dortmund-Körne eine Person gesehen, auf die die Beschreibung zutrifft, oder kann sonstige sachdienliche Angaben machen? Ist die Person möglicherweise in ein Fahrzeug gestiegen und von der Örtlichkeit gefahren? Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter 0231/132-7441.

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Tipps gegen Betrügerinnen und Betrüger der Polizei Dortmund

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  • Polizei, Staatsanwaltschaft und Banken oder andere Behörden rufen nicht bei Ihnen an, um EC-Karten und PIN abzuholen. Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre finanziellen und/oder persönlichen Verhältnisse.
  • Geben Sie auch keine Details zu ihren familiären Verhältnissen preis. Legen Sie sofort den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner um Geld oder um Kontodaten von Ihnen bittet!
  • Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei unter der 110, wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten haben - egal, ob Sie den Betrug erkannt und aufgelegt haben oder schlimmstenfalls sogar geschädigt worden sind.
  • Sollte eine verdächtige Person bei Ihnen geklingelt haben, verständigen Sie bitte die Polizei unter 110 - egal, ob es zu einem Betrug gekommen ist oder nicht. Denn Betrügerinnen und Betrüger lassen nicht nach. Sie werden es in der Nachbarschaft oder in der Stadt weiter versuchen.
  • Übergeben Sie Ihr Geld niemals an unbekannte Personen!
  • Sie sehen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrer Straße oder jemanden im Hausflur und haben ein Störgefühl? Verständigen Sie den Polizei-Notruf 110.
  • Die meisten Ziele dieser Maschen sind Seniorinnen und Senioren. Angehörige oder andere Vertraute sollten mit Ihnen über die Arbeit der Täter sprechen und "Abwehrstärke" erzeugen. Denn das resolute Auftreten gegen Trickbetrüger ist am Telefon oder an der Haustür nicht unfreundlich.
  • Halten Sie als Angehöriger oder Nachbar Kontakt! Tauschen Sie Erreichbarkeiten mit älteren Verwandten, Freunden oder auch Nachbarn aus. Bieten Sie sich als Ansprechpartner an, falls diese sich in einer Situation unwohl fühlen, sie zweifelhafte Begegnungen haben und sich rückversichern wollen. Häufig zögern gerade Seniorinnen und Senioren, sich mit ihren Zweifeln und Anliegen an Verwandte und Bekannte zu wenden - in der Sorge zu stören oder "sich etwas einzubilden". Nehmen Sie vertrauten Menschen diese Sorge!
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