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Junges Mädchen sitzt am Tisch und macht Hausaufgaben.
© Freepik
Symbolbild: Kind macht Hausaufgaben
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TU Dortmund startet neue Iglu-Studie

Wie gut können unsere Kinder lesen? Das wird ab heute bei der neuen Iglu-Studie getestet, geleitet von Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität bei uns in Dortmund. 

Veröffentlicht: Montag, 18.05.2026 13:51

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Wie gut können Viertklässler in Dortmund lesen?

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Forscher der technischen Universität bei uns in Dortmund untersuchen ab heute wieder, wie gut Viertklässler lesen können. In ganz Deutschland nehmen 240 Grundschulklassen an der großen Iglu-Studie teil. Die Kinder lösen dabei verschiedene Aufgaben direkt am Tablet, um die Lesekompetenz unter Beweis zu stellen. Wichtig ist das, weil Lesen die absolute Grundlage für alles Weitere ist, vom Schulerfolg bis zum späteren Lebensweg. Die Dortmunder Experten schauen auf die Kinder, sie befragen aber auch Eltern und Lehrer, um ein genaues Bild der aktuellen Lernbedingungen zu bekommen. Es geht bei der Erhebung auch um die Frage, wie Kinder bestmöglich unterstützt werden können, damit alle den Anschluss finden und niemand auf der Strecke bleibt.

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Letzte Studie gab Dortmunder Forschern ein Warnsignal

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Die letzte Studie vor fünf Jahren hatte für einen Schock gesorgt: Damals zeigte sich, dass ein Viertel der Kinder in Deutschland nicht richtig lesen und Texte erfassen kann. Das war laut den Dortmunder Forschern ein echtes Warnsignal. Überprüft werden soll deshalb jetzt auch, ob die Strategien, die seitdem eingeführt wurden, etwas bringen. Verglichen wird auch die Lesekompetenz der deutschen Schüler mit denen im Ausland, denn die Studie findet in etwa 60 Ländern statt. So haben wir in Deutschland auch die Möglichkeit, von den Ländern zu lernen, in denen es mit dem Lesen bei den Viertklässlern besser klappt.

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