Wasserversorgung in Dortmund

Ohne die Talsperren im Sauerland hätte der trockene Sommer im vergangenen Jahr auch in Dortmund zu Versorgungsengpässen beim Wasser geführt.

Dortmund bezieht den größten Teil seines Trinkwassers aus dem aufbereiteten Wasser der Ruhr. Der Fluss wäre vermutlich ausgetrocknet, wenn die Talsperren der Möhne, des Henne- und des Sorpesees nicht bei Engpässen das Wasser in die Ruhr leiten. Somit ist eine Versorgung fast immer gesichert.

Die Sprecherin des Ruhrverbandes, Britta Balt, gab an, dass die mögliche Versorgungsengpässe eine Folge des Klimawandels seien. Ohne den Klimawandel könnte es laut Statistik einmal in 500 Jahren zu einem solchen Engpass kommen. Durch die globale Erwärmung steigt die Wahrscheinlichkeit auf einmal in 200 Jahren.

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