Baustelle am Kreuz Dortmund/Witten soll bald fertig sein

Die Altlasten des illegalen Kohleabbaus unter der A44 sind größer als zunächst angenommen. Im Vorfeld waren dort bei zahlreichen Probebohrungen große Hohlräume gefährlich nah unter der Fahrbahn entdeckt worden. Diese werden aktuell aufgefüllt. StraßenNRW geht davon aus, dass die Vollsperrung der A44 in Richtung Bochum bis zum 6. Dezember aufgehoben werden kann. 

Weniger Staus demnächst auf der A 44, so hofft Straßen NRW durch den Umbau des Autobahnkreuzes Dortmund /Witten erreichen zu können.
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Hunderte von Probebohrungen durchgeführt

Alleine ein Hohlraum sei so groß wie ein Einfamilienhaus: zehn Meter hoch und mindestens drei Meter breit. 800 Tonnen Betongemisch werden hineingefüllt, das kostet 3,5 Mio Euro zusätzlich. Weil man die Autobahn schon für die Umbauarbeiten voll gesperrt hatte, konnte eine weitere Vollsperrung für die Verfüllarbeiten vermieden werden. Der Umbau des Autobahnkreuzes in Form einer trompetenförmigen Ausfahrt soll den Verkehrsfluß verbessern. Der Verkehr aus Süden kann so direkt in Fahrtrichtung Bochum geführt werden.  

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Verkehrsführung "Trompete" Grafik: Straßen.NRW
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