
Gewalt im Amateurfußball in Dortmund
Die Zahlen der vergangenen Saison zeigen, wie sehr Gewalt den Amateurfußball in Dortmund belastet. Nach einer Massenschlägerei im Hoeschpark setzt der Verband auf härtere Strafen und Prävention.
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20 Spiele in Dortmund wegen Gewalt abgebrochen
Gewalt auf dem Fußballplatz ist immer wieder Thema - auch bei uns in Dortmund kommt es vor allem im Amateurfußball häufig zu Auseinandersetzungen. In der letzten Saison zählte der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen in Dortmund 82 Spiele mit mindestens einem gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorfall. 20 Spiele mussten sogar abgebrochen werden.
Härtere Strafen und Präventionsmaßnahmen
Erst Anfang September gab es einen erschreckenden Vorfall bei einem Kreisligaspiel im Hoeschpark. Insgesamt 30 Zuschauer und Spieler sind bei einer Massenschlägerei aufeinander losgegangen. Zwei Spielern wurden mit Metallstühlen gegen den Kopf geschlagen und einem Mann sogar mit einem Messer in den Rücken gestochen.
Gegen Gewalt wie diese auf dem Platz wird der Verband aktiv. Einerseits soll es härtere Strafen geben, aber auch Präventionsmaßnahmen wie zum Beispiel Deeskalationstraining für Schiedsrichter. Die FIFA und der DFB testen außerdem gerade den Einsatz von Bodycams bei Schiedsrichtern in Gelsenkirchen.