
Vom Schreiner zum Hundezüchter
Eigentlich ist Sven Silber Schreiner. Mittlerweile ist er leidenschaftlicher Hundezüchter. Seine 5-jährige schokobraune Labradorhündin Kira ist momentan zum dritten Mal schwanger – und Sven Silber kann sich vor Interessenten kaum retten.
Unkosten decken
Die größere Nachfrage nach Hunden und anderen Haustieren beobachten gerade viele Züchter. Denn seit der Pandemie, dem vermehrten Homeoffice und dem vielen alleine sein ist die Nachfrage nach Vierbeinern stark gestiegen.
Manche unseriösen Züchter machen damit momentan das schnelle Geld. Bei Ebay liegt bspw. der Preis für einen Labrador zwischen 1500 und 3500 Euro. Sven Silber nimmt zwar auch stolze 1800 Euro pro Welpe. Damit verdient der Hobbyzüchter aber nicht seinen Unterhalt, sondern deckt damit eher die Unkosten. Denn die Tiere brauchen neben der Fürsorge auch noch einiges an Equipment. Außerdem müssen sie untersucht und geimpft werden.
Anforderungen an den neuen Besitzer
Da bei ihm das Wohl der Hunde an erster Stelle steht, hat er auch bestimmte Anforderungen an die künftigen Welpenbesitzer. Das kennt auch Louisa. Sie und ihr Mann haben sich im August ebenfalls einen Welpen bei einer Züchterin geholt: Fragen zu Arbeits- und Wohnungsverhältnissen werden gestellt. Denn die Züchter wollen die Interessenten möglichst gut kennenlernen. Denn ein Welpe ist vom Aufwand her vergleichbar mit einem kleinen Kind.

