
Olympia-Enttäuschung in Dortmund
Nach der Entscheidung für München ist die Enttäuschung bei der IHK groß, doch die Zusammenarbeit der Rhein-Ruhr-Städte und ihre Pläne zur Stadtentwicklung sollen weitergehen.
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München statt Rhein-Ruhr: Was von der Olympia-Bewerbung bleiben soll
Die Enttäuschung ist groß bei den Olympiabefürwortern in Dortmund. Die Rhein-Ruhr-Region war leer ausgegangen, stattdessen hat München den Zuschlag bekommen. Die Industrie- und Handelskammer schreibt dazu, man nehme die Entscheidung zwar sportlich, habe aber natürlich auf einen wirtschaftlichen Schub, einen Imagegewinn und mehr Tourismus fürs Ruhrgebiet gehofft. Die IHK appelliert aber an die beteiligten Städte, die gute Zusammenarbeit fortzusetzen, die durch die Olympia-Bewerbung entstanden sei. Man solle prüfen, welche Ansätze auch ohne Olympia weiterverfolgt werden sollten, vor allem die Pläne zur Stadtentwicklung.
München bereits Favorit bei letzter Bewertung
Erst letzte Woche hatte der Deutsche Olympische Sportbund mitgeteilt, dass eine Fachkommission die Konzepte für Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bewertet hat. München bekam als knapper Favorit 87 von 100 Punkten. Die Initiative Köln-Rhein-Ruhr landete mit 85 Punkten dicht dahinter. Beide Regionen erhielten die Note „sehr gut“.
Das hätte bedeutet, dass Fußball im BVB-Stadion, Handball in der Westfallenhalle sowie Base- und Softball im Hoeschpark stattgefunden hätte.