Stadt Dortmund sucht Wahlhelfer bei der Kommunalwahl

Für die Kommunalwahl im September sowie für eine mögliche Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters werden noch dringend Wahlhelfer benötigt.

Wahlunterlagen
© Symbolbild / Tim Reckmann / pixelio.de

Am 13. September werden neben dem Oberbürgermeister oder der Oberbürgermeisterin der Rat der Stadt Dortmund, die Bezirksvertretungen sowie die Besetzung im Regionalverband Ruhr und der Integrationsrat gewählt. Sollte zudem eine Stichwahl für das Oberbürgermeisteramt nötig werden, dann findet sie am 27. September statt. 

Insgesamt müssen fast 400 Wahllokale besetzt werden, das bedeutet über 5.000 Wahlhelfer, sagte der Leiter der Dortmunder Bürgerdienste, Manfred Kruse im Gespräch mit Radio 91.2. Die freiwilligen Helfer erhalten eine Schulung und ein sogenanntes "Erfrischungsgeld". Auch für den Schutz der Helfer sei gesorgt, so Kruse.

© Radio 91.2

Stadt Dortmund zahlt "Erfrischungsgeld"

Die Stadt Dortmund zahlt 50 Euro "Erfrischungsgeld" für einen freiwilligen Wahlhelfer. Wahlvorsteher erhalten 55 Euro "Erfrischungsgeld". Die Wahlhelfer werden vor ihrem Einsatz geschult, sie erhielten einen Einblick hinter die Kulissen der Demokratie, heißt es von der Stadt Dortmund.

Wer mitmachen will muss 16 Jahre alt sein und die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates besitzen.

Werdet Wahlhelfer

Das Anmeldeformular findet ihr unter wahlen.dortmund.de. Für weitere Fragen steht außerdem das Team der Wahlvorstandsbesetzung unter der Rufnummer 0231 - 50 253 47 oder per E-Mail unter wahlhelfer@stadtdo.de

Auszählung der Briefwahl findet in den Westfallenhallen statt

Zum Auszählen der Briefwahlunterlagen im September hat die Stadt die Westfalenhallen angemietet. Das sei notwendig, um die Abstandsregeln einzuhalten, sagte der Leiter der Bürgerdienste Manfred Kruse im Gespräch mit Radio 91.2. Bei der Kommunalwahl am 13. September werden 5.300 Wahlhelfer benötigt, 140 der insgesamt fast 390 Wahllokale mussten überprüft werden. Hier könnten die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, für alle Wahllokale in Seniorenheimen seien Ersatzlokale gesucht und gefunden worden, so Kruse.

Weitere Meldungen