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OLG Düsseldorf Oberlandesgericht
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Terrorprozess: Haftstrafe für rechtsradikalen Dortmunder

Er soll Todeslisten mit Politikern geschrieben und Attentate geplant haben. Deshalb soll ein Dortmunder Rechtsradikaler für mehrere Jahre ins Gefängnis. 

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 21:39

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Forderung: Fünf Jahre Haft für rechtsradikalen Dortmunder

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Ein Dortmunder Rechtsradikaler soll sogenannte Todeslisten mit prominenten Persönlichkeiten erstellt und konkrete Anschlagspläne verfolgt haben. Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf fordert die Bundesanwaltschaft nun eine Haftstrafe von fünf Jahren für den 50-Jährigen. Nach Darstellung der Anklage betrieb er im Darknet sogar eine eigene Plattform, über die er Geld für potenzielle Attentäter sammelte und Anleitungen für Anschläge verbreitete. Die Anklage gegen den Tatverdächtigen wurde im Frühjahr 2026 erhoben.


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Dortmunder legt Geständnis ab: Politiker und weitere Prominente auf der Todesliste

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Auf den Listen des Angeklagten sollen sich unter anderem die ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz und Angela Merkel sowie der Virologe Christian Drosten befunden haben. Darüber hinaus standen weitere prominente Persönlichkeiten im Fokus. Insgesamt ginge es um mehr als 20 Personen. Vor Gericht legte der Mann bereits ein Teilgeständnis ab, der Prozess soll Ende der Woche fortgesetzt werden.


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Tatverdächtiger aus Dortmund wurde bereits im November 2025 festgenommen

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Der Fall hatte bereits im November für großes Aufsehen gesorgt, als der Verdächtige in der Dortmunder Nordstadt vom Bundeskriminalamt festgenommen wurde. Seitdem sitzt der 50-Jährige in Untersuchungshaft. Laut Bundesinnenminister Dobrindt liefen die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen schon seit Juni 2025.

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Terrorprozess: Haftstrafe für rechtsradikalen Dortmunder
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